📆Wann: Dienstag am 2.6. um 19 Uhr
📍Wo: Allerweltshaus Köln (Veranstaltungssaal), Geisselstraße 3-5, 50823 Köln
Im Zentrum steht Jasperts gerade im Brumaire Verlag veröffentlichtes Buch „Neokolonialer Kapitalismus. Eine Geschichte Globaler Ausbeutung“. Ausgehend von marxistischer Theorie, Wirtschaftsgeschichte und internationalistischer Analyse argumentiert Jaspert, dass #Kolonialismus nicht als abgeschlossenes Kapitel der Vergangenheit verstanden werden kann. Vielmehr prägen koloniale Machtverhältnisse weiterhin globale Währungssysteme, Schuldenregime und die ungleichen Beziehungen zwischen Globalem Norden und Süden. Das Buch verbindet theoretische Zugänge mit einer verständlichen historischen Einordnung und fragt zugleich, welche Perspektiven heutige Kämpfe gegen Ausbeutung und Abhängigkeit eröffnen.
Die Lesung wechselt sich ab mit einem Gespräch zwischen Robin Jaspert und Malina Stutz, Politische Referentin bei erlassjahr.de. Sie wird aktuelle Entwicklungen aus dem #Schuldenreport2026 vorstellen, der die Belastung der Staatshaushalte durch die öffentliche Auslandsverschuldung untersucht.
Gemeinsam diskutieren sie, welche Rolle Schulden, Finanzmärkte und geopolitische Machtverschiebungen in der gegenwärtigen Weltordnung spielen – und ob die Entstehung einer multipolaren Welt Chancen bietet, die tief verankerten Hierarchien zwischen Nord und Süd aufzubrechen.
Preisinformation:
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