FOTO: © Peter Rausch (3. v. l.) bei den Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Ost-Berlin, 1973 © Michael Eggert

LGBTIQ-Aktivismus in Ost-Berlin

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Wie lebten queere Menschen in der DDR und wie machten sie sich für ihre Interessen stark?

Über die Anfänge der LGBTIQ-Selbstorganisation in der DDR der 1970er Jahre kann Peter Rausch als einer der Protagonisten aus erster Hand berichten. Er gründete 1973 mit Bekannten die Homosexuelle Interessengemeinschaft Berlin (HIB). Sie wollten die gesellschaftliche Akzeptanz für Schwule und Lesben verbessern, Beratungen und Kommunikation für sie anbieten. Die DDR-Behörden behinderten die Arbeit der HIB. LGBTIQ wie Peter Rausch entsprachen nicht dem sozialistischen Familienideal der DDR und wurden diskriminiert, auch wenn schwule Männer nicht mehr strafrechtlich verfolgt wurden. Vor und nach dem Mauerfall engagierte und engagiert sich Peter Rausch ehrenamtlich beim Sonntags-Club, einem Beratungs-, Informations- und Kommunikationszentrum der Szene. 

Die Veranstaltung besteht aus einer Führung mit anschließendem Zeitzeugengespräch und findet anlässlich des Queer History Month in Berlin statt.

 

Location

Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum Bernauer Straße 119 13355 Berlin

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