FOTO: © Lichtspiel
Lichtspielwerkstatt
Das sagt der/die Veranstalter:in:
„What we cannot imagine, cannot come into being”, schreibt bell hooks. Vier Tage lang lädt die Lichtspielwerkstatt ein, gemeinsam zu phantasieren, Dinge neu zu denken, zu experimentieren und die Sachzwanglogik abzustreifen. Mit geladenen Gästen, vor Ort veranstalteten Projekten und im intensiven Austausch wollen wir aus vielen Fragmenten ein großes Bild entwerfen, gemeinsam artikulieren und ganz konkret erleben, was eine progressive Form der Filmbildung sein könnte.
Kulturelle Teilhabe in der ästhetischen Filmbildung für viele Menschen jeglichen Alters ermöglichen zu wollen, verlangt immer auch, ein utopisches Ideal zu verfolgen. Wo liegen Potentiale für die weitere Entwicklung und Ausbreitung von Angeboten ästhetischer Filmbildung jenseits des stetigen Appels an die Kulturpolitik, noch dazu mitten im sogenannten Kulturkampf? Vielleicht in der radikalen Umverteilung vielleicht in kollektiven, dezentralen Strukturen und Netzwerken, vielleicht im „einfach machen“?
Diesen Fragen wollen wir in Panels, Installationen, Vorführungen und Workshops nachgehen.
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