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LIEBEN SIE BRAHMS?
Johannes Brahms: Walzer op. 39 zu vier Händen, Balladen op. 10/1 und 2, Intermezzi op. 117/1 und 3, Ungarischer Tanz Nr. 2 d-Moll, Felix Mendelssohn Bartholdy: Andante und Variationen B-Dur op. 83a, Robert Schumann: »Bilder aus Osten« op. 66, Niels Wilhelm Gade: Vier Fantasiestücke op. 41
Mikayel Balyan und Edoardo Torbianelli: Klavier
Klavierduette sind die vielleicht intimste Art der Kammermusik, müssen doch beide Ausführenden die verborgene innere Arbeit des anderen am Klavier wahrnehmen, um sie präzise wie ein Uhrwerk mit dem eigenen Spiel zusammenzufügen. Mikayel Balyan und Edoardo Torbianelli verstehen sich bestens darauf und interpretieren Höhepunkte dieses Genres. Brahms machte sich dafür zum Beispiel den Ungarischen Tanz oder den Wiener Walzer zu eigen und erhob seine Kompositionen über die gängige Salonmusik seiner Zeit. Ohne arabische Tonskalen aufzugreifen, beschwören Schumanns »Bilder aus Osten« wiederum die Poesie und Spiritualität des Orients herauf. Der dänische Komponist Niels Wilhelm Gade, der lange in Leipzig gelebt hat, war mit Schumann befreundet und kannte das Werk von Mendelssohn gut – und setzte in seinen Fantasiestücken bei aller Bewunderung für beide durchaus eigene Akzente. Wenn Mikayel Balyan und Edoardo Torbianelli ihre breite Palette von Klangmöglichkeiten im vierhändigen Zusammenspiel nutzen, wird erlebbar, warum das Duett im 19. Jahrhundert am heimischen Klavier so beliebt war.
Foto: Irène Zandel
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