Listen! Percussion X

FOTO: © Jörg Baumann

Listen! Percussion X

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Mit der Reihe Listen! Percussion gestaltet die Schlagzeugklasse der HfMDK Frankfurt Konzertabende, in denen Percussion als Zusammenspiel von Instrumenten aus aller Welt, Körper, Raum und neuen Medienerlebbar wird. Das 10. Konzert versammelt Beiträge der Studierenden in solistischen und Ensemble-Formaten, teils performativ erweitert – mit vielen Trommeln, vielen Klangobjekten und sehr unterschiedlichen ästhetischen Richtungen.

PROGRAMM

Steffen Krebber: „Sprechende Ohren“

Zwischen Drumset-Solo, Sprachspiel und performativer Szene untersucht „Sprechende Ohren“ die Übergänge zwischen Klang, Geste und Artikulation. Krebber, selbst Schlagzeuger und Komponist, denkt das Instrument nicht nur als Klangquelle, sondern als körperlich-theatrales Gegenüber.

Mit: Stefan Kribs

Philippe Manoury: „Le Livre des Claviers: Satz VI. Sixxen“

Philippe Manoury gehört zu den prägenden Stimmen der französischen Gegenwartsmusik. In „Sixxen“ richtet er den Blick auf ein von Iannis Xenakis entwickeltes Metallinstrumentarium, dessen nicht standardisierte Stimmung ein raues, schillerndes Klangfeld eröffnet.

Mit: João Fialho, Tingwei Jiang, Jaejun Lee, José Nóbrega Mendes, Sangmin Oh, Hsian-En Wang

Benjamin de la Fuente: „Flip“

Flip ist Musik im Zustand permanenter Veränderung: kurze Impulse, abrupte Richtungswechsel, plötzliche Verdichtungen. De la Fuentes Nähe zu Rock, Improvisation und zeitgenössischer Komposition zeigt sich in einer wachen, körperlich direkten Ensembleenergie.

Mit: João Fialho, Patryk Szczechowski, Hsian-En Wang

Belenish Moreno-Gil / Óscar Escudero: „OST“

Ein Klangraum, der zugleich Bildraum ist. „OST“ verbindet Schlagzeug, Elektronik und Video zu einer hybriden Form zwischen Konzert, Performance und szenischer Installation. Moreno-Gil  und Escudero arbeiten dabei an den Schnittstellen von Musiktheater, Medienkunst und Wahrnehmung.

Mit: Tingwei Jiang

Emil Kuyumcuyan: „Pilgrim Trance“

Aus Puls, Wiederholung und kollektiver Energie entsteht in „Pilgrim Trance“ ein gemeinsamer Bewegungsraum. Die Musik verbindet perkussive Körperlichkeit mit Einflüssen aus Ritual, Groove und zeitgenössischer Klangsprache. Zehn Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger entwickeln dabei einen stetig verdichteten Klangprozess.

Mit: Lukas Butscher (Stella Vorarlberg, Feldkirch), Yi-Ling Cai, Elisa Lázaro Hernando (HfM Karlsruhe), Tingwei Jiang, Thibault Keith (HfM Karlsruhe), Ching-Yun Lin, Vanessa Porter (Professorin an der HfM Karlsruhe), Philipp Roman (Stella Vorarlberg, Feldkirch), Patryk Szczechowski, Hsian-En Wang, Emil Kuyumcuyan

Pause

John Cage: „Third Construction“

1941 entstanden, zählt „Third Construction“ bis heute zu den Schlüsselwerken des Schlagzeugensembles. Cage erweitert den musikalischen Raum durch ungewöhnliche Instrumente, präzise rhythmische Proportionen und eine Offenheit des Hörens, die seine spätere Ästhetik bereits ankündigt.

Mit: Yi-Ling Cai, Sangmin Oh, Patryk Szczechowski, Hsian-En Wang

Igor C. Silva: „Your Trash“

Was wird gehört, was wird übersehen, was wird weggeworfen? „Your Trash“ macht Material, Konsum und Wahrnehmung zum Thema. Silva arbeitet häufig mit Elektronik, Video und gesellschaftlichen Fragestellungen; hier werden Alltagsobjekte und Medien zu musikalischen Akteuren.

Mit: Hsian-En Wang

Thierry de Mey: „Pièce de gestes“

Keine Instrumente, keine Schlägel: In „Pièce de gestes“ wird die Bewegung selbst zur Partitur. Der belgische Komponist und Filmemacher Thierry de Mey übersetzt musikalisches Denken in sichtbare Rhythmen und macht den Körper zum eigentlichen Klangträger.

Mit: João Fialho, Tingwei Jiang, Jaejun Lee, Miguel Martínez Pico, Yi-Ling Cai

Iannis Xenakis: „Peaux“

„Peaux“, der dritte Satz aus „Pléïades“, konzentriert sich auf Fellinstrumente. Xenakis, Komponist, Architekt und mathematischer Denker, verbindet hier archaische Wucht mit strenger Konstruktion: eine Musik aus Druck, Dichte und physischer Präsenz.

Mit: Yi-Ling Cai, João Fialho, Tingwei Jiang, Ching-Yun Lin, Ricardo Marques, Patryk Szczechowski

Georges Aperghis: „Conversation“ aus „Zig-Bang“

Eine kurze Szene aus Sprache, Reaktion und Geste: „Conversation“ verwandelt Kommunikation in musikalisches Material. Aperghis, eine zentrale Figur des zeitgenössischen Musiktheaters, lässt Sprechen, Unterbrechen und Zuhören zu rhythmischer Form werden.

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Preisinformation:

Online-VVK ab 4 Wochen vor & bis 13 Uhr am Veranstaltungstag, bei Veranstaltungen am Wochenende bis freitags 13 Uhr Ggf. Restkarten an der Abendkasse Bitte tauschen Sie Ihr Online-Ticket vor Ort gegen eine Einlasskarte ein. Ermäßigt: GFF der HfMDK, Schüler\*innen, Studierende, Frankfurt Pass & Schwerbehindertenausweis (bei Merkzeichen B kostenl. Begleitkarte, Anfrage an kbb@hfmdk-frankfurt.de) 1-Euro Tickets: Inhaber\*innen des Kulturpass, Ehrenamtscard, Hochschulangehörige, Menschen bis 14 Jahre

Location

Frankfurt LAB
Frankfurt LAB Schmidtstraße 12 60326 Frankfurt am Main

Organizer | Sonstiges

HfMDK Frankfurt
HfMDK Frankfurt Eschersheimer Landstraße 29-39 60322 Frankfurt am Main

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