Lisa Klosterkötter gestaltet als Förderpreisträgerin des Kunstpreises der Kunststiftung NRW ein mehrteiliges Ausstellungs- und Veranstaltungsformat – das Kunstmuseum Gelsenkirchen und seine Umgebung werden in einen Ort der Begegnung verwandelt. Performative Lesungen, künstlerische Interventionen und gemeinschaftliche Formate beziehen unterschiedliche Orte rund um das Museumsgebäude ein und laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich frei zu bewegen, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei kommt auch das Selbstverständnis des Museums als Reflexions- und Erlebnisort für die breite Öffentlichkeit zum Tragen.
Am 21. Mai 2026 lädt Lisa Klosterkötter um 19 Uhr zum literarischen Spaziergang Über den Dächern, konzipiert von der BRACHE, um das Museumsgebäude ein. BRACHE ist eine 2025 gegründete Zeitung für neue Literatur aus dem Ruhrgebiet, herausgegeben von Esra Canpalat, Lukas Hermann und Julienne De Muirier. Es lesen Elena Agebo, Greta Linde und Orliane Yomi.
Das Ausstellungsprojekt Ein Dorf von Lisa Klosterkötter ist auch Teil der Reihe 24-Stunden-Museum und damit außerhalb der regulären Öffnungszeiten jederzeit von außen einsehbar. Hier präsentiert die Künstlerin gemeinsam mit Gesa Kolb und Corinne Riepert die Installation „Ein Hauch von Bibliothek“.