Ein Werk des Rumbera-Kinos, das Melodram und politische Analyse
verbindet: Im Zentrum steht eine Frau, die zwischen Ausbeutung
und Aufstieg ihren eigenen Weg sucht. Entstanden ist der Film in
enger Zusammenarbeit von Ninón Sevilla, Ikone des Genres, und
Regisseur Julio Bracho. Als Bracho mit seinem Drehbuch über
korrupte Struk turen im mexikanischen Hinterland kein Studio
überzeugen konnte, übernahm Sevilla die Initiative, entwickelte das
Projekt mit ihm weiter und gewann Kamerakünstler Gabriel Figueroa
für die Umsetzung.
So verbindet sich die expressive Präsenz der Hauptdarstellerin
mit der kraftvollen Bildsprache Figueroas und einem Stoff, der
soziale Missstände ebenso thematisiert wie die persönliche Tragödie
einer Frau. Das Ergebnis ist ein prägnantes Beispiel dafür, wie das
Rumbera-Kino im „Golden Age of Mexican Cinema“ Tanz, Musik und
Melodram mit einer Reflexion über Machtverhältnisse und gesell-
schaftliche Abhängigkeiten verknüpfte.
Einführung am 20.1.: Florian Deterding (Filmmuseum)
Preisinformation:
Eintrittspreise 7 Euro · ermäßigt 5 Euro mit Black-Box-Pass 4 Euro Kartenreservierung Tel 0211 - 8992232
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