Verbindendes Element sind für uns die Bekenntnis zur Vielfalt und Selbstbestimmung der Geschlechter,
Aufklärung als Erfahrung des freien Spiels mit der Vielfalt der Möglichkeiten und die Befreiung von
normativer Unterdrückung und Gewalt.
Flux ‚im Fluss in Bewegung’ ist unser Motto, mit dem wir Schubladendenken aufbrechen möchten
um eine politische Performance und den Diskurs über Gender, insbesondere der Sexualität als
einen Ort der Unterdrückung zu thematisieren. Das grundlegende Thema der Arbeiten ist
die Beschäftigung mit und das Hinterfragen von sozialen Normen innerhalb der Gesellschaft,
ebenso wie unsere Rollen darin.
Transidentität ist der sichtbare und damit exemplarische Fall von Diversität, weil sie das Verhältnis
von Körper und Geist berührt. Sie ist der freie Fall, die Schwerelosigkeit, das Verlassen der sicheren
Raumkapsel der normativen Orientierung, die als gesellschaftliches Einverständnis und biologistische
Notwendigkeit kommuniziert wird.
Mittels Installation, Video, Zeichnungen, Collagen und Malerei werden provozierend erstarrte
Denkweisen aufgerüttelt, künstlerisch verarbeitet und neu inszeniert.
Mit der aktuellen Kunstausstellung möchten wir dazu beitragen, dass sich in der andauernden Veränderung
von Gesellschaft und Kultur eine Vielfalt der Meinungen mit Hilfe der Kunst ausbilden kann. Alle Menschen
sollen das Recht auf ein Leben frei von Diskriminierung haben und das Recht sich selbst frei zu erschaffen.