Zuerst lernte Luca Curcio Trompete, weil er in der Banda seines norditalienischen Heimatortes mitmachen wollte. Später wechselte er dann zum Schlagzeug, bevor er mit E- und Kontrabass die Instrumente fand, die er dann auch studieren sollte – zuerst am Conservatorio G. Verdi in Turin, später am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen. 2022 zog er nach Berlin, pendelt aber seitdem ständig zwischen der deutschen und der dänischen Hauptstadt. Diese beiden Metropolen sind auch die paneuropäischen Koordinaten seines Quintett: mit ihm am Bass und dem gleichfalls in Berlin lebenden Ukrainer Igor Osypov an der E-Gitarre, mit seinem in Kopenhagen lebenden Landsmann Francesco Bigoni am Tenor- und dem in Berlin lebenden Dänen Asger Uttrup Nissen am Altsaxofon plus dem in Kopenhagen lebenden Norweger Simon Olderskog Albertsen am Schlagzeug. Zusammen spielen sie eine Improvisationsmusik, die ganz im Hier und Jetzt verortet ist und mit ihren wie physisch wirkenden Sounds, dichten Tontrauben und zirkelnden Grooves eine Klangweile nach der anderen aufbranden lässt.
Das Konzert ist teilbestuhlt. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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