FOTO: © Usplash/Ross Findon

Macht Wandel müde? Über Fortschritt, Zukunftsversprechen und Gesellschaft in der Krise

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Lesung und Gespräch

 

Klimawandel, Digitalisierung, soziale Gerechtigkeit: Alle reden von Transformation, erleben aber Stillstand und Erschöpfung. Auch, weil immer größere Teile der Gesellschaft gar kein Interesse an Veränderung haben. Gab es früher noch Zukunftsversprechen und Hoffnung, so herrscht heute die Angst von Veränderung vor: Es soll bloß nichts schlechter werden. Das gilt für alle Lebensbereiche, aber besonders für das Unbehagen vor der ökologischen Modernisierung als Reaktion auf den Klimawandel.

Der Soziologe Philipp Staab beschreibt in seinem Buch Systemkrise, warum die großen Zukunftsversprechen unserer Gesellschaft an Kraft verlieren und was stattdessen in unserer Gesellschaft stattdessen verfängt: Beispielsweise Lebenswelten, die weniger modernisierungsoffen und emanzipatorisch sind. An diesem Abend im GESELLSCHAFTSRAUM geht es um die Frage, wie wir in einer Zeit leben können, in der Fortschritt kein selbstverständliches Ziel mehr ist – und was daraus für das Vertrauen in die Politik und die Staatlichkeit, aber auch in Arbeit und Alltag folgt.

Philipp Staab ist Professor für Soziologie von Arbeit, Wirtschaft und technischem Wandel an der Humboldt-Universität Berlin. Laut der WirtschaftsWoche ist er nicht nur ein „begnadeter Seismograph unserer Wirtschaft und Gesellschaft“, sondern auch einer der Köpfe, die Deutschland bis 2030 prägen wird.

 

Mit: Philipp Staab (Soziologe)

 

Hinweis: Du möchtest mit einer größeren Gruppe mit mehr als vier Personen zu uns kommen? Dann schreib uns gerne eine Mail an hallo@neulandundgestalten.de.

Location

GESELLSCHAFTSRAUM Buttermelcherstraße 15 80469 München

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