Magical Visions | Decolonizing Turns ist eine öffentliche Labor-Intervention, die weniger auf analytische Kritik setzt als auf das Entwerfen dekolonisierender Kontrapunkte durch performte „magische Visionen“. Sieben BIPoC-Künstler*innen aus dem CHAKKARs-Netzwerk treffen sich in einem internen, nicht-öffentlichen Labor, um kurze performative Interventionen zu entwickeln. Am Sonntag, 22.03.2026, werden diese erstmals öffentlich präsentiert.
Die künstlerischen Arbeiten knüpfen an das Netzwerk und die Archive an, die CHAKKARs seit 2019 kontinuierlich aufbaut und pflegt. Im Zentrum steht die Frage, wie Tanz, Körper und Bewegung zu Räumen werden können, in denen neue Bilder, Erzählungen und Zukünfte entstehen. Statt erklärender Diskurse stehen poetische, sinnliche und visionäre Momente im Vordergrund, die zum Träumen, Nachdenken und gemeinsamen Imaginieren einladen.
Die eingeladenen Künstler*innen entwickeln Kurz-Interventionen, die Utopien performativ erfahrbar machen und für einen Moment Angst, Gewalt, Diskriminierung und Rassismus hinter sich lassen. Die Performances setzen auf Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche: Körper, Bewegung und Präsenz. So entsteht – temporär – ein paradiesischer Raum, in dem toxische Ausgrenzung aufgehoben wird und Körper, Bewegung sowie kollektive Vorstellungskraft gefeiert werden. Magical Visions | Decolonizing Turns versteht sich als Einladung, gemeinsam Visionen zu entwickeln und alternative Formen des Miteinanders zu erproben.
Von und mit CHAKKARs - Moving Interventions
CHAKKARS ist eine Plattform für kritische Auseinandersetzung mit Tanz, Bewegung und verkörpertem Wissen. An der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, Forschung und öffentlichem Diskurs untersucht CHAKKARS Bewegung als soziale, politische und kulturelle Praxis. Im Fokus stehen dekoloniale, intersektionale und antirassistische Perspektiven innerhalb und jenseits zeitgenössischer Tanzformen. Durch Publikationen, Kollaborationen und kuratorische Formate schafft CHAKKARS Raum für marginalisierte Stimmen, umkämpfte Geschichten und alternative Formen des Wissens, die über den Körper verhandelt werden. Bewegung wird dabei als künstlerische Praxis und als Methode kritischer Intervention verstanden.
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