Wie nehmen wir den Krieg in der Ukraine wahr? Entscheidend für dessen Darstellung in den westlichen Medien sind Menschen, die mitten im Kriegschaos arbeiten und deren Geschichten kaum jemand kennt: sogenannte Fixer*innen, die internationale Journalist*innen bei deren Kriegsberichterstattung unterstützen. Sie führen Reporter*innen
durch zerstörte Städte, öffnen Türen zu traumatisierten Familien und tragen Verantwortung in Momenten, in denen jedes Detail über Leben und Tod entscheiden kann. »Making the Story« rückt diese Unsichtbaren ins Licht. Basierend auf einer Recherchereise in die Ukraine und intensiven Gesprächen mit Fixer*innen und Journalist*innen ist ein Stück Doku-Theater entstanden, das nicht nur informiert, sondern tief berührt und herausfordert. Die Inszenierung macht erfahrbar, welche ethischen Dilemmata, welche Verletzlichkeiten, welche Kraft und welcher Mut hinter der scheinbaren Objektivität der Nachrichten stecken. Der reale Fall einer jungen Fixerin, die während eines russischen Raketenangriffs ums Leben kam und deren Familie nun in den USA klagt, zeigt, wie politisch und menschlich brisant dieses Arbeitsfeld ist. Wer trägt Verantwortung? Wer erzählt wessen Geschichte? Und was kostet es, wenn man für die Wahrheit sein Leben riskiert?
Preisinformation:
Vorverkauf: 18€ // ermäßigt: 9€ Abendkasse: 22€ // ermäßigt 11€