Marcins Kindheit war vor allem durch Eines geprägt: seine Mutter. Zusammen lebt er mit ihr in einer kleinen Wohnung, die wenig Platz für Privatsphäre und viel Material für eine tragische Lebensgeschichte bietet. Als seine Mutter in den 1980er Jahren von Polen nach Deutschland floh, sollte dies der Beginn eines besseren Lebens sein. Sie arbeitet hart als Altenpflegerin, ist depressiv, trinkt zu viel und weigert sich je wieder in ihr Vaterland zurückzukehren. Erst viele Jahre später wird Marcin mehr über seine Familiengeschichte herausfinden. Was bedeutet es, als erste Nachkriegsgeneration in einem Land aufzuwachsen, dessen Sprache man zwar spricht, aber dessen Wurzeln man nicht teilt, wo Fremdheit und Heimat das Gleiche ist? Und es sich so anfühlt, als habe sich das Leid der Mutter im eigenen Körper festgesetzt?
Preisinformation:
Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- €
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