Nicht ganz zu Unrecht gilt die Harfe als Instrument, das sowohl Götter der Unterwelt besänftigen als auch den Kontakt zum Himmel herstellen kann. Den Beweis dafür liefert die US-amerikanische Harfenistin Mary Lattimore, die mit einer neuen Generation von Harfen-Spielerinnen wie Joanna Newsom oder Sophye Soliveau Genres wie Pop, Ambient oder RnB in neue Höhen gebracht hat. Auf bisher fünf Studioalben hat Lattimore Songs über Meerjungfrauen, Geisterwälder oder Hotels in Kroatien geschrieben und dabei Momente und Erinnerungen so intensiv festgehalten, dass das Musikmagazin Pitchfork schrieb, sie habe »die unheimliche Fähigkeit, eine Saite so anzuschlagen, dass sich jemand augenblicklich an den Geschmack seines fünften Geburtstagskuchens erinnert«. Im Januar erschien ihr jüngstes Album »TRAGIC MAGIC«, das sie in der Philharmonie de Paris gemeinsam mit der Musikerin Julianna Barwick aufnahm. »Experimente in diese Richtung gab es in den frühen Kreuzungen von Ambient mit Folk, aber kein Album erreichte bisher diese Schönheit … ein himmlisches Erlebnis. Ein zartes, feines, erhabenes Meisterwerk«, schrieb das HHV Mag. Jetzt öffnet Mary Lattimore in einem Solo-Konzert in der St. Gertrud Kirche auch in Hamburg transzendentale Türen.
Preisinformation:
VVK 20 Euro / AK 23 Euro (20% erm. mit Festivalkarte)