Mit Max Oravins Debütroman „Toni & Toni“ lässt sich wunderbar innehalten und über das Leben sinnieren. Nahezu meditativ wähnen sich die Leser:innen in einem japanischen Garten, durch den sie flanieren, dabei der sprachlich durchkomponierten Choreografie des Buches folgen und sich zwischen Gegenwart und intensiven Erinnerungsbildern des Tänzer-Duos bewegen.
Ein Abend über die entscheidenden Momente des Lebens: Die beiden Protagonisten in Oravins Buch stehen kurz vor dem großen Durchbruch – bis ein Unfall in einem Wiener Club alles ändert. Ein Abend über die vielen „Wenns“ der eigenen Biografie und über die Fragilität des Seins.