Seit mehr als zwei Dekaden kämpf der mediamusic-Vorsitzende Matthias Hornschuh dafür, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kolleginnen und Kollegen in Kunst, Kultur und Medien zu verbessern. Der Hebel ist die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen, zum Beispiel des Urheberrechts; zentraler Treiber war und ist die Digitalisierung. Corona ließ die Batterien leerlaufen. Dann kam die (generative) KI.
Nun hat Hornschuh ein Buch geschrieben, in dem er der Spur kultureller, künstlerischer und allgemein schöpferischer Arbeit folgt und darlegt, dass diese bei uns tendenziell gar nicht als Arbeit anerkannt und behandelt wird - und dass das Konsequenzen hat für die Kultur und unser Zusammenleben wie auch für unsere Innovationskraft. Und damit auch für die Volkswirtschaft.
WIR GEBEN UNS AUF. KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit. Der Buchtitel ist Ausdruck von Wut und Fassungslosigkeit, doch der Text ist ein Plädoyer für menschliche Kreativität und künstlerische Intelligenz.
In seinem Vortrag beleuchtet Hornschuh generative KI als Herausforderung für kulturelle und schöpferische Arbeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
In der anschließenden Diskussion wird die technologische – und damit zwangsläufig zugleich gesellschaftliche – Entwicklung um Perspektiven des Rechts und verschiedener künstlerischer Gewerke erweitert. Weitere Podiums-Gäste: Anna-Sophia Lumpe, Sprecherin und 1. Vorsitzende Verband Deutscher Sprecher:innen e.V. / Bernd Arnold, Fotograf. Moderation: Stefan Döring
Preisinformation:
Eintritt Frei!
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