Im Rahmen der Reihe „Begegnungen ohne Übersetzung“ findet eine Buchpräsentation von Carsten Krampitz statt. Vorgestellt wird sein Roman „Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung“. Das Gespräch moderiert Svetlana Müller. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
“Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung” erzählt die unglaubliche Geschichte einer gelebten Utopie mitten in der DDR – der »Krüppelkommune« von Hartroda. Ende der 70er Jahre in Arnstadt beschließen vier Freunde in einem Heim für behinderte Jugendliche: Wir brechen aus. Von Rente und Pflegegeld finanzieren sie sich Pfleger, ein Haus bekommen sie von der Kirche – das alte Pfarrhaus in Hartroda.
So entsteht eine Gemeinschaft der Gleichen, in der alles geteilt wird – Geld und Bücher, Platten und Bier, aber auch alle Gebrechen. Eine Gemeinschaft der Aussortierten, die sich mit Witz und Chuzpe das Undenkbare erkämpft: ein selbstbestimmtes Leben, vielleicht sogar Freiheit. Unter dem Schirm der Kirche scheint sie vom DDR-Apparat in Ruhe gelassen zu werden – bis mit dem Zusammenbruch der DDR deutlich wird, dass auch die Mauer Teil dessen war, was diese Gemeinschaft zusammengehalten hat.
„Ein DDR-Roman, der aus so ziemlich allen Rastern des Genres herausfällt.“
— Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
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