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Zeitgenössische Tanz, Live Fusion Klezmer Musik, Poesie und Fotografie treffen auf eine Bühne.
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Merchaw Michja (Hebräisch für Lebensraum) ist eine Hommage an den Weg, den jüdische Künstler in Deutschland in den letzten 80 Jahren beschritten haben.
Am Startpunkt- die Entmenschlichung des jüdischen Körpers, die Degenerierung der jüdischer Künstler und die gnadenlose Ausbeutung seiner künstlerischen Fähigkeiten für den Betrieb der Mordmaschinerie.
Am Endpunkt - die heutige großzügige deutsche Philantropie, die jüdische Künstler und Künstlerinnen in dieses Land zieht und es ihnen ermöglicht, zu florieren.
Das Stück basiert auf den persönlichen Erfahrungen der Leiter des Projekts (ein jüdischer Tanzkünstler, der in den letzten fünf Jahren vor deutschem Publikum aufgetreten ist) sowie auf Recherche und Referenzen aus Fotografie, Film, Poesie und jüdischem Erbe, die durch die Tanzkünstler, Musiker und digitale Arbeit während der Aufführung zum Leben erweckt werden.
Konzept: Shai Ottolenghi
Choreografie und Performance: Shai Ottolenghi und Sara Escribano
Live Musik: Ensemble-Noisten
Digital: Benyamin Reich