Das sagt der/die Veranstalter:in:
Die Komponistin und Musikerin Meredith Monk gilt als eine der außergewöhnlichsten und einflussreichsten Künstler*innen unserer Zeit. Zusammen mit den renommierten Mitgliedern ihres Vokalensembles Katie Geissinger und Allison Sniffin gibt sie eines ihrer seltenen, eher intim angelegten Konzerte. Monk, der am 18. März 2026 in der Akademie der Künste der diesjährige Große Kunstpreis Berlin verliehen wird, gilt als „Magierin der Stimme” und „eine der coolsten Komponist*innen der USA”. Das Konzert speist sich aus Monks sechs Jahrzehnte währender Tätigkeit und stellt ihre Innovationskraft ebenso wie ihre beeindruckende Stimmkunst, die die unendlichen Möglichkeiten der menschlichen Stimme auslotet, in den Vordergrund.
„Zusammenarbeit, Verbundenheit und Mitmenschlichkeit“ – diese Qualitäten bilden das gedankliche Zentrum von Meredith Monks Konzert: „als Gegenkraft zu den Werten, die derzeit so lautstark vertreten werden.“ Zusammen mit ihren Co-Performer*innen Katie Geissinger und Allison Sniffin präsentiert die vielseitige Künstlerin ausgewählte Stücke aus ihrem umfangreichen vokalen Werk, das sich von Solo-Stücken über Konzerte bis hin zu zeitgenössischer Oper erstreckt.
Monk gilt als Pionierin der erweiterten Gesangstechnik und der interdisziplinären Performancekunst. Sie war eine der zentralen Protagonist*innen in der New Yorker Downtown-Kunstszene der 1960er- und 1970er-Jahre und beeinflusste Komponist*innen, Sänger*innen und Künstler*innen wie Yoko Ono, Philip Glass, Kate Bush, Björk oder Rebecca Saunders. Die vielfältigen Facetten der menschlichen Stimme faszinierten Monk seit ihrem Studium. Aus diesem Antrieb entwickelte sie neue Zugänge und Perspektiven zu Gesang, Performancekunst, Film, ortsspezifischen Arbeiten und Musiktheater, die bis heute inspirieren.
Programm
Meredith Monk
Wa-lie-oh, aus Songs from the Hill (1975-1976)
Click Song #1, aus Light Songs (1988)
Hips Dance, aus Volcano Songs: Duets (1993)
Gotham Lullaby (1975)
Choosing Companions, aus ATLAS: an opera in three parts (1991)
Ausgewählte Stücke aus Cellular Songs (2018)
Scared Song (1986)
Prayer I, aus The Politics of Quiet (1996)
Simple Sorrow (2020)
Panda Chant I, aus The Games (1984)
Memory Song, aus The Games (1984)
masks, aus mercy (2001)
Happy Woman, from Cellular Songs (2018)
Mit
Meredith Monk – Stimme, Keyboard
Katie Geissinger – Stimme
Allison Sniffin – Stimme, Violine, Keyboard
Joe Levasseur – Lichtdesign
Eli Walker – Sound Design
threeASFOUR – Kostüme
Preisinformation:
Eintritt frei, kostenloses Ticket erforderlich.
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