Gruppen, Rudel, Horden, Banden, Allianzen, Familien, Communities, Bubbles. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Während Tiere ihre Gesellschaften zumeist nicht frei wählen, schließen sich Menschen in vielen Zusammenhängen selbstbestimmt zu Gemeinschaften zusammen.
Gemeinschaften prägen unsere Lebenswelt in unterschiedlichsten Formen; als Resonanzraum, Schutzraum und Ort des Austauschs, aber auch als Raum von Verhandlung, Kompromiss und Konflikt. Sie entstehen nicht von selbst: Sie können gelingen, sich verändern oder krachend scheitern. Vor diesem Hintergrund fragt „Merry Company“, ob Gemeinschaft tatsächlich eine fröhliche Gesellschaft ist – und wer eigentlich Autor:in von Ideen, Kunst oder Wissen ist. Oft lautet die Antwort: viele.
„Merry Company“ lädt dazu ein, Gemeinschaft nicht nur zu betrachten, sondern mitwirkend zu erleben.
Künstler*innen:
Matthias Aberle, Andy Benger, blue sugar boundaries, Bodo Berheide, Meltem Er, Valerie Feldhaus,
Kati Heck, Josef Kirschner und Anja Stahl, Konsortium, Wir sollten eine Gruppe gründen (mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal, der Hochschule Düsseldorf und der Universität Duisburg Essen), Babu Noella mit Ubuntu, mackerinnenanstalt, Oqbo / raum für bild wort und ton, Cornelia Schleime, 6PACK
23. Mai – 13. September
Do – So 14:00 – 18:00
Vernissage Samstag 23.5. / 19:00
Kunsthalle Barmen
Geschwister-Scholl-Platz 4-6, Wuppertal