FOTO: © Pop-Kultur Festival / fertig design
»AFRO x POP Unplugged« ・ Pop-Kultur Festival 2026
Das sagt der/die Veranstalter:in:
24.–30. August 2026 | silent green Kulturquartier, Festsaal Kreuzberg, Kulturbrauerei, Pierre Boulez Saal u.a.
Live-Konzerte, experimentelle Musikformate, Talks und mehr. Es erwarten dich internationale und lokale Künstler*innen, Weltpremieren und Musik in all ihren Facetten. Von großen Bühnen bis zu intimen Clubshows.
»AFRO x POP« ist eine Plattform für zeitgenössische afrikanische Musik und Kultur mit Fokus auf die afrodiasporische Community in Berlin. Sie schafft Räume für künstlerischen Ausdruck, Austausch und Sichtbarkeit – jenseits klischeehafter Bilder. Mit »AFRO x POP Unplugged« entsteht im Rahmen des Pop-Kultur Festivals 2026 wie bereits im Vorjahr ein intimes Bühnenformat: roh, akustisch, unmittelbar. »Unplugged« steht hier für Reduktion auf das Wesentliche – Musik, Stimme, Instrument, Ausdruck. Keine Show, kein Filter, sondern Präsenz und Authentizität. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr drei bereits profilierte Künstler*innen, deren musikalische Handschriften ebenso eigenständig wie stilistisch offen sind. Kuratiert von Pamela Owusu-Brenyah entfalten sie jeweils in rund 30-minütigen Akustik-Sets ihre Songs in konzentrierter Form. Im Anschluss an jedes Konzert spricht die Musikerin mari.ama mit den Künstler*innen über ihre Arbeit, musikalische Einflüsse und die Bedingungen künstlerischer Praxis zwischen lokalen Szenen und globalen Netzwerken. Das Publikum sitzt dabei auf senegalesischen Matten rund um die Bühne. Sobolo, ein traditionelles westafrikanisches Getränk, rundet das sinnliche Erlebnis ab. Mit ihrer Stimme bewegt sich Milaa mühelos zwischen Soul, R&B, Alternative und atmosphärischem Pop. Große Aufmerksamkeit erlangte sie 2024 mit »Feel It«, ihrer Zusammenarbeit mit Cupidon, die millionenfach gestreamt und hunderttausendfach auf TikTok verwendet wurde. Doch statt sich auf den viralen Erfolg zu verlassen, entwickelt sie konsequent eine eigene künstlerische Sprache: warm, intim und emotional, zugleich international ausgerichtet und unverwechselbar. Der kenianisch-neuseeländische Musiker Muroki verbindet Indie-Pop, Soul, Reggae und entspannte Grooves zu einem ebenso mühelosen wie charakteristischen Sound. Nach Erfolgen in Neuseeland und Australien hat er sich in den vergangenen Jahren auch in Europa einen Namen gemacht – als Solokünstler ebenso wie an der Seite von Acts wie BENEE, LEISURE oder Six60. Mit seinem Debütalbum »Amber Skies«, das Anfang 2026 erschienen ist, setzt er seinen genreoffenen und zutiefst persönlichen Weg konsequent fort. Baaba J gehört zu den spannendsten unabhängigen Stimmen Ghanas. Zwischen Afro-Indie, Folk und alternativen Pop-Entwürfen entstehen Songs, die Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung verhandeln. Baaba singt überwiegend auf Ga und verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Themen wie Frauen- und Queerrechten. So entsteht eine Musik, die tief in ihrer lokalen Verankerung wurzelt und zugleich weit über sie hinausweist.
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