Minimöbel: Stühle für Kinder

FOTO: © Grafik „Minimöbel: Stühle für Kinder“, MK&G, Design: Larissa Mantel, Motiv: Charles & Ray Eames, Eames Elefant, 1945, Neuauflage 2007, Sammlung MK&G, Foto: Roman Mishchuk/MK&G, © 2026 Eames Office, LLC. All rights reserved.

Minimöbel: Stühle für Kinder

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Welche Funktionen kann ein Stuhl haben? Wollen Kinder sich lieber bewegen, schaukeln und spielen, als still zu sitzen? Aus Sicht von Kindern – braucht es überhaupt einen Stuhl? Im Mittelpunkt der Ausstellung „Minimöbel: Stühle für Kinder“ im MK&G steht das Ausprobieren und Spielen: Besucher*innen sind eingeladen, diese Fragen spielerisch und kindzentriert zu erkunden. Eine Auswahl von über 130 historischen und aktuellen Kinderstühlen aus der Privatsammlung Reinke sowie der Sammlung des MK&G zeigt die gestalterische Vielfalt kindgerechter Möbel über zwei Jahrhunderte: von volkstümlichen Hochstühlen und Modellen des frühen 19. Jahrhunderts wie der „Stabelle“ über Jugendstil- und Bauhaus-Objekte sowie Popdesign der 1960er-Jahre bis heute. Ikonische Entwürfe treffen dabei auf weniger bekannte Designobjekte – das Spektrum reicht von Miniaturen klassischer Erwachsenenstühle wie zum Beispiel des „Panton Junior“ von Verner Panton bis zu Stühlen mit fixierender Funktion sowie pädagogische Spiel- und Reformmöbel, die die motorische, soziale und kreative Entwicklung von Kindern unterstützen.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem Mitmachen – dazu werden die Besucher*innen an interaktiven Stationen eingeladen: Auf mobilen Gefährten der „Wirbel Wichtel“ können Kinder bunte Spuren malen und so wird die Verbindung von Möbel, Bewegung und Spiel sichtbar gemacht. Mit einem überdimensionalen Steckspiel lassen sich unterschiedliche Sitzhöhen ausprobieren – und dabei spielerisch verschiedene Körperhaltungen entdecken. An einer Stempel- und Malstation können große und kleine Designer*innen ihre individuellen Stuhlentwürfe gestalten und mit den vier Figuren der Ausstellung – Dös, Wackel, Hotzl und Pling – kreativ werden. Ergänzend laden ausgewählte Sitzmöbel, darunter ein Armlehn- und ein Spielstuhl, dazu ein, verschiedene Formen des Sitzens unmittelbar zu erproben.

Die Ausstellungsgestaltung wurde von Max Guderian entwickelt, die Ausstellungsgrafik stammt von Larissa Mantel

Die Ausstellung wird unterstützt vom Ausstellungsfonds der Freien und Hansestadt Hamburg und der Hans Brökel Stiftung für Wissenschaft und Kultur.

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