FOTO: © WDC Frankfurt RheinMain 2026

Mishpocha: Vortrag – Kann Pop uns noch retten?

Das sagt der/die Veranstalter:in:

„We Are Family“, so hieß es einst bei Sister Sledge. Popmusik hat schon immer Gemeinschaften gestiftet, Menschen zusammengebracht, die sich aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlten, und ihnen eine neue Heimat, eine neue Familie geschaffen.

Hip-Hop versammelte die schwarze Community; Disco, House und Techno boten safe spaces für die geschlechtliche Emanzipation; Punkrock war für alle offen, die sich fremd fühlten, für Proletarierkinder, für Riot Grrls, für Jüdinnen und Juden. Aber Punkrock war und ist auch offen für Nazis; weite Teile des Hip-Hop sind von Sexismus und Antisemitismus geprägt; und das Verhalten der Techno-Szene nach dem 7. Oktober hat viele verstört, die an die emanzipatorische Kraft der Popmusik glauben. Wie ist es um diese Kraft heute bestellt? Ist Pop noch zu retten? Darüber spricht Jens Balzer, indem er den Blick aus der Gegenwart in die Geschichte und aus dieser wieder zurückwirft.

Jens Balzer ist Schriftsteller und Journalist im Feuilleton von DIE ZEIT. Zu seinen Büchern gehören eine bislang vierbändige Popkultur- und Gesellschaftsgeschichte.

Mehr Infos dazu auf der offiziellen Website der World Design Capital 2026.

Preisinformation:

Es gelten die Eintrittspreise des Museums.

Location

Jüdisches Museum Frankfurt Bertha-Pappenheim-Platz 1 60311 Frankfurt am Main

Organizer | Festival

Jüdisches Museum Frankfurt
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