Im Moskauer Vorort Chimki wurde am 22. März 2000 das erste russische IKEA-Haus eröffnet. Der Regisseur Michael Chauvistré zeigt in seinem Dokumentarfilm, wie es ausschaut, wenn IKEA mit Billy, Klippan und Ivar die Welt erobert. Er erzählt es über eine deutsch-deutsche Liebesgeschichte, die in Berlin begann und ins Möbelkaufhaus der russischen Metropole führte.
Manuela und Ulf, eine Frau aus dem Osten und ein Mann aus dem Westen, beide Mitarbeiter des schwedischen Möbelgiganten, haben sich bei IKEA in Berlin-Spandau ineinander verliebt. Sie verließen ihre Familien und beschlossen, gemeinsam etwas Neues zu beginnen. So meldeten sie sich für den Aufbau von IKEA in Moskau.
Aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wurden alle IKEA-Einrichtungshäuser im März 2022 geschlossen. Es ist das erste Mal, dass dieser Film in der neuen weltpolitischen Situation gezeigt. Er gewährt einen Einblick in die Stimmung in Moskau zu Beginn von Putins Herrschaft.