Seit 20 Jahren prägt Northern Spirit die bremische Chorlandschaft. In seinem Jubiläumsjahr kehrt der Bremer Kammerchor, seit Januar 2026 unter der Leitung von Kay Philipp Fuhrmann, zu seinen musikalischen Wurzeln in Australien zurück: Neben dem Stück „Here we are“ von Lisa Young prägen Werke von Gordon Hamilton und Jaret Choolun (beide ehemalige Dirigenten des Chores) das Repertoire. Wie immer geht der Chor aber auch auf eine musikalische Reise, die das Publikum dieses Mal nach Skandinavien und Island, nach Ungarn und Irland führt.
Vox Animae hat sich Vertonungen aus dem „Hohelied der Liebe“ vorgenommen und präsentiert daraus einen Auszug mit Werken u.a. von G.P. da Palestrina, M. Franck, H. Willan, O. Gjeilo und C. Bakalian. Im „Hohelied der Liebe“ geht um das Suchen und Finden, das Sehnen und gegenseitige Lobpreisen zweier Liebender. Später wird dieses sehr konkrete Liebeswerben umgedeutet zu der Liebe zwischen Christus und den Menschen. Im Neuen Testament dienen die Texte als ethischer Maßstab und Inspiration für ein Leben in Nachfolge Christi, in dem die Liebe zu Gott und den Mitmenschen im Mittelpunkt steht. Während andere Gaben und menschliches Wissen vergänglich und immer unvollkommen sind, hört die Liebe niemals auf; sie bleibt über den Tod und das Ende der Zeiten hinaus bestehen – ohne sie geht gar nichts!
Northern Spirit wurde 2006 von dem australischen Komponisten und Dirigenten Gordon Hamilton gegründet, dessen musikalische Wurzeln bis heute den unverwechselbaren Stil, den musikalischen Anspruch und das Repertoire des Chores beeinflussen. Dabei pflegt der Chor einen regen internationalen Austausch mit anderen Chören und arbeitet stets an der Erweiterung seines Repertoires. Konzert-Tourneen führten den Chor bereits nach Spanien, Frankreich, England, Island, Dänemark, Schweden und Australien. Außerdem nahm das Ensemble an Festivals und Wettbewerben in Bethlehem und Ramallah, Krakau und Riga teil. Beim Chorfest in Leipzig 2022 erhielt Northern Spirit den Sonderpreis für die „Beste Uraufführung eines Volksliedsatzes“ (Arrangement des Liedes „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten“ seines ehemaligen Leiters Jaret Choolun). Seit Anfang 2026 wird der Chor von Komponisten und Dirigenten Kay Philipp Fuhrmann geleitet.
Vox Animae wurde 2014 von Imma Einsingbach ins Leben gerufen und besteht derzeit aus 17 engagierte Laien im Alter von Ende 30 bis Ende 60. Sie vereint die Neugier, unbekanntes Repertoire zu entdecken und Altbekanntes neu zu interpretieren. Vox Animae ist stilistisch nicht festgelegt, sondern liebt es, in vielseitigen und anregenden Konzertprogrammen ein breites Klangspektrum vorzustellen, das vom Mittelalter bis zu Jazz reichen kann. Der Chor probt 14tgl. Montagabends in der Bremer Neustadt.
Weitere Informationen zu den beiden Chören:
https://www.northernspirit.de
https://www.imma-einsingbach.de/chor-vox-animae
Eintritt frei, Spenden erbeten
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