FOTO: © Tobias Hase
2. Kammerkonzert
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Die Triosonate ist so etwas wie der heimliche Star der barocken Kammermusik. Dabei verrät die Gattungsbezeichnung weniger über die Zahl der Mitwirkenden als über das musikalische Prinzip, den dreistimmigen Satz: Zwei Oberstimmen liefern sich einen lebhaften Dialog, darunter sorgt der Generalbass für Fundament und Drive. Die typische Abfolge von langsamen und schnellen Sätzen, oft mit tänzerischem Einschlag, verleiht der Musik zugleich Form und Energie. Sowohl musikbegeisterten Amateuren in adeligen oder bürgerlichen Salons als auch brillanten Virtuosen bot die Triosonate reichlich Entfaltungsmöglichkeiten — zahlreiche frühe Drucke und Neuauflagen belegen ihre Beliebtheit. Ganz im Sinne des »motus animi continuus«, der beständigen Bewegung des Geistes, ist sie alles andere als ein trockenes Lehrstück, sondern vielmehr ein fantasievolles, lebendiges Experimentierfeld.
JOHANN SEBASTIAN BACH
Triosonate Es-Dur
JOHANN FRIEDRICH FASCH
Triosonate g-Moll
ANTONIO VIVALDI
Triosonate g-Moll
JOHANN SEBASTIAN BACH
Triosonate d-Moll
GEORG FRIEDRICH HäNDEL
Triosonate g-Moll
GEORG PHILIPP TELEMANN
Triosonate c-Moll
JOHANN SEBASTIAN BACH
Triosonate G-Dur
Flöte MICHAEL MARTIN KOFLER
Oboe MARIE-LUISE MODERSOHN
Fagott RAFFAELE GIANNOTTI
Kontrabass ALEXANDER PREUß
Cembalo HANSJöRG ALBRECHT
Preisinformation:
Preise: 25 €; U30: 11 €
Location
Organizer | Veranstaltungsreihe