FOTO: © Moving Silence

Moving Silence - Zeitgenössisches Stummfilmkino

Das sagt der/die Veranstalter:in:

»Moving Silence« hat sich zum Ziel gesetzt, der Kunstform Stummfilm neues Leben einzuhauchen, bei dem Live-Musik und Bild zu einer ganzheitlichen poetischen Synthese verschmelzen.

Die Moving Silence-Veranstaltungen zielen darauf ab, das zeitgenössische Kinopanorama zu erweitern, indem sie die Aufmerksamkeit wieder auf die reine Bildersprache lenken, unabhängig und losgelöst von Dialogen, verstärkt durch Live-Musikdarbietungen in ihrer ganzen Vielfalt: von akustisch bis elektronisch, von konkreter Musik bis Pop, von DJs bis zu Chorensembles...

»Moving Silence« präsentiert an diesem Abend vier Filme, die noch nie in Berlin gezeigt wurden: »My big love in my little dog«, eine Geschichte über die Liebe zwischen Haustier und Mensch, »Schicht«, ein Porträt von Träumen, die im Alltag gefangen sind, »Il settimo giorno l'abbaglio«: zwei Männer, zwei Einsamkeiten, und »Juggernaut« – eine mittelalterliche Geschichte mit düsterer und visionärer Atmosphäre. Die musikalische Begleitung übernehmen Youjin Sung am Gayageum, die traditionelle koreanische Harfe, und Marco Brosolo an den Synthesizern.

Programm:

»My big love in my little dog« (IT 2023, 8,30 min, R: Giuliano Forest)

»Schicht« (D 2002, 15 min, R: Peter Keller)

»Il settimo giorno l'abbaglio« (IT 2005, 8 min, R: Davide Rizzo)

»Juggernaut« (IT 2025, 20 min, R: Daniele & Emanuele Ricci)

Musiker*innen:

Youjin Sung (Gayageum) spielt seit dem 12. Lebensjahr Gayageum. Sie studierte traditionelle koreanische Musik an der »Korea National University of Art«. 2008 absolvierte sie mit Erfolg ihren Masterstudiengang. In den Jahren 2004-2009 war Yujin Sung Mitglied im Jeonggaakhoe Ensemble und im Gomool Ensemble. Als Solistin trat sie in diversen Konzertprojekten auf. Sie wirkte als musikalische Leiterin bei den Theaterstücken an verschiedenen Theatern mit. Seit 2014 lebt sie als Gayageum-Spielerin und als Mitglied des Asian Art Ensemble in Berlin.

Marco Brosolo (Synthesizer) schloss sein Studium der Malerei an der Accademia di Belle Arti in Venedig ab. Seit Ende der 1990er Jahre ist er als bildender Künstler und autodidaktischer Musiker tätig. Er erforscht die Beziehung zwischen Bildern und Klängen, Synästhesie und Allgegenwart. Er schuf ein musikalisches Sensorinstrument namens AST, das beim Transmediale-Festival in Berlin uraufgeführt wurde. 2009 gründete Marco Brosolo Moving Silence: eine internationale Plattform für zeitgenössisches Stummfilmkino mit Live-Musik. 2019 tat sich Brosolo mit dem deutschen Schauspieler Godehard Giese zusammen und gründete das Musikprojekt Paranoia Godard.

 

Preisinformation:

Ermäßigungen für Schüler*innen/ Studenten*innen/ Senioren*innen/ ALG2-Empfänger*innen etc. nach Vorlage eines entsprechenden Nachweises Wer ein „B“ im Ausweis hat, bezahlt 7€ und die Begleitperson bekommt eine Freikarte.

Location

Brotfabrik Caligariplatz 1 13086 Berlin

Organizer

Team - BrotfabrikKINO Berlin

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