Auch aus dem Luftschiff Hugo zu sehen:
Kunst, die kratzt, berührt und fliegt – „DORN IM AUGE“ begeistert Mülheim
Zwischen Provokation und Poesie
Verantwortlich für diese explosive Mischung ist kein Geringerer als JOTT KAA, alias Joachim Kramer, dessen Arbeiten kaum stillstehen – sie schreien, flüstern, mahnen und erzählen. Der in Dortmund geborene Künstler, Designer und Pädagoge lässt in seinen Installationen Materialien wie Knochen, rostige Ölkannen und vergilbte Landkarten zu kraftvollen Kommentaren über Vergänglichkeit und politische Symbolik werden. Die Ausstellung ist kein Spaziergang durch Schöngeistigkeit – sie ist ein Aufschrei in Kunstform.
Vielfalt der Stimmen – Mülheimer Kunstszene im Fokus
Besonders spannend: Die Ausstellung zeigt nicht nur Kramers Werk. Auch Janet Kempken, Wolfgang Barkowski, Manfred Dahmen, Franz Püll, Bernd Kirstein, Paul Rainer Heicappell und weitere profilierte Mülheimer Kunstschaffende sind mit eindrucksvollen Arbeiten vertreten, die die kreative Breite der Ruhrstadt eindrucksvoll dokumentieren.