Wirtschaft, Welt und Wohlergehen erklärt in einem Weizenkorn: In Senatore Cappelli, ausgezeichnet mit dem Deutschen Preis für Nature Writing 2024, führt uns Kenah Cusanit auf eine amüsante wie erhellende Reise ins Herz der Gegenwart.
Die Veröffentlichung eines Bundesinstituts , die Dinkel als eventuell ungeeignet für Menschen Allergieneinstuft; eine Betrachtung der Zotten im menschlichen Darm, die ähnlich wie die klimagestressten Alpen erodieren können und damit ebenjene Unverträglichkeiten hervorrufen; und schließlich die Geschichte der Namenswahl für moderne Weizenvarianten, die bei weitem nicht mit den klingenden Namen alter italienischer Sorten mithalten können, die bis heute in Symbiose mit ihrer Umgebung wachsen. Aus diesen Zutaten komponiert Kenah Cusanit einen Essay, der mit poetischen Assoziationen ins Zentrum der Debatten um Nahrung, Hunger und Klimaschutz zielt.
Kenah Cusanit, 1979 geboren, lebt in Berlin. Für ihre Essays und Gedichte wurde die Altorientalistin und Ethnologin mehrfach ausgezeichnet. Ihr Debütroman Babel war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.
In der von Judith Schalansky herausgegebenen Reihe „Naturkunden“ erzählen Autorinnen und Autoren kundig und leidenschaftlich von Tieren und Pflanzen, von Pilzen und Himmelskörpern.
Wir stellen ausgewählte Bücher aus der Reihe vor und haben dafür im Naturkundemuseum im Westflügel des Schloss Benrath den idealen Ort und Kooperationspartner.
Die Veranstaltungen werden moderiert von Michael Serrer (Literaturbüro NRW).
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