Neue Freiräume, neue Abhängigkeiten? Zivilgesellschaftlicher Aufbruch und staatliche Erinnerungspolitik im wiedervereinten Deutschland
Nach der Wiedervereinigung erlebten zivilgesellschaftliche Erinnerungsaktivitäten in der Bundesrepublik eine Hochkonjunktur. Zugleich intensivierte sich auch das staatliche Engagement auf dem geschichtspolitischen Feld. Neben die Aufarbeitung der NS-Verbrechen trat nun zusätzlich die Auseinandersetzung mit der Unrechtsgeschichte der SBZ/DDR.
Welche Ziele hatten zivilgesellschaftliche Initiativen, was waren staatliche Anliegen? Welche Interessenkonflikte entwickelten sich zwischen den unterschiedlichen erinnerungspolitischen Akteur*innen? Und welche Auswirkungen hatten die damaligen Entwicklungen langfristig auf die bundesrepublikanische Gedenkstättenlandschaft?
Johannes Neuer, Direktor der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
Dr. Sylvia Asmus, Direktorin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek
Jonas Kühne, Referent der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
Dr. Insa Eschebach, ehem. Leiterin der KZ-Gedenkstätte Ravensbrück
Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Dr. Thomas Lutz, ehem. Leiter des Gedenkstättenreferats der Stiftung Topographie des Terrors
Dr. Josephine Ulbricht, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Dr. Petra Haustein, Netzwerk Zeitgeschichte, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Eine Kooperationsveranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.
Eine Veranstaltung aus der Gesprächsreihe: „Nach der Generation Aufarbeitung“ – Geschichte, Gegenwart und Zukunft der NS-Gedenkstätten
Die Gesprächsreihe bringt verschiedene Generationen von Gedenkstättenmitarbeiter*innen und Wissenschaftler*innen miteinander ins Gespräch. Die beteiligten Institutionen laden die Öffentlichkeit in Köln, Jena, Leipzig, Hamburg und Berlin dazu ein, vor Ort mitzudiskutieren. Zugleich können die einzelnen Veranstaltungen über einen Livestream auch online verfolgt und die Videomitschnitte über die Website www.nachdergenerationaufarbeitung.de abgerufen werden.
Information und Kontakt
Veranstaltungsort: Vortragssaal, Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig
Kosten: Eintritt frei
Dauer: 90 Minuten
Anmeldung: Per Klick auf den obigen Anmeldebutton.
Garderobeninfo: Bitte schließen Sie Ihre Taschen und Rucksäcke in die Schließfächer ein.
Barrierefreiheit: Die Räumlichkeiten, in denen die Veranstaltung stattfindet, sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Kontakt: exilarchiv-veranstaltungen@dnb.de oder Tel. +49 69 1525 1987
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