Josephine Salland (KIM, Hannover)
In den nächsten Jahrzehnten wird nahezu die Hälfte des kirchlichen Gebäudebestands in Deutschland seine Funktion verlieren und damit zur Herausforderung für Architektur und Stadtplanung werden.
Der Transformationsprozess von Kirchen gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung: Gemeinden schrumpfen, Unterhaltskosten steigen, religiöse Praxis verändert sich.
Kirchen stehen meist zentral im Quartier, sind identitätsstiftend und verfügen über enorme räumliche Qualitäten. Statt Abriss können spannende neue Nutzungen entstehen, die Architektur und Geschichte bewahren.
Die Frage lautet nicht mehr, ob Kirchen umgenutzt werden, sondern wie.