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NITABOH, The Founder of Tsugaru Shamisen
FOTO: © © June Ueno

NITABOH, The Founder of Tsugaru Shamisen

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Die Klänge der Tsugaru-Shamisen, der dreisaitigen japanischen Langhalslaute aus der Region Tsugaru in der nördlichen Präfektur Aomori, erfreuen sich in Japan großer Beliebtheit. Der preisgekrönte Anime erzählt die Lebensgeschichte von Nitaboh, dem Gründer der Tsugaru-Shamisen-Musik.

Akimoto Nitarô (Nitaboh) wird in eine arme Familie geboren, sein Vater arbeitet als Bootsführer, seine Mutter stirbt kurz nach seiner Geburt. Schon in jungen Jahren erleidet er Schicksalsschläge, denn mit acht erblindet er und wird mit elf zum Vollwaisen.

Auf sich gestellt lernt Nitaboh eine goze, eine blinde Straßensängerin und Shamisen-Spielerin kennen, die mit ihrer Tochter umherzieht und ihn unterrichtet. Mit eisernem Willen und der Hilfe von verschiedenen Weggefährten gelingt es ihm, einen neuen, kraftvoll-perkussiven Shamisen-Stil zu entwickeln.

Musik im japanischen Film - Eine inspirierende Verbindung von Klang und Bild

Für nahezu alle Filme ist Musik ein essenzieller Bestandteil. Der Soundtrack eines Films unterstreicht seine Atmosphäre und der Titelsong oder bestimmte Leitmotive, die einzelnen Charakteren oder Handlungssträngen zugeordnet sind, schaffen oft bleibende Erinnerungen.

Die Filmreihe stellt acht Werke vor, die zwischen 1985 und 2021 entstanden sind und bemerkenswerte Beispiele für die Beziehung von Film und Musik darstellen.

Den Auftakt bildet ein Antikriegsdrama, bei dem eine Harfe auch inhaltlich eine tragende Rolle spielt (Die birmanische Harfe), gefolgt von einem Drama und einer Komödie, bei denen die Komponisten bei den „Japanese Academy Awards“ in der Kategorie „Beste Musik“ nominiert bzw. ausgezeichnet wurden (Die Filmschauspielerin, Swing Girls). Mit zwei Dokumentationen wird der bedeutende Komponist, Pianist und Musikproduzent Sakamoto Ryûichi gewürdigt, der legendäre Soundtracks geschrieben hat und am 28. März 2023 verstorben ist. Eine weitere Dokumentation beschreibt das Schicksal einer jüdischen Musikerfamilie, die lange in Japan gelebt hat (Die Familie Sirota und das 20. Jahrhundert). Abgerundet wird die Reihe von zwei Anime: einer Geschichte über den Gründer der Tsugaru-Shamisen-Musik (NITABOH, The Founder of Tsugaru Shamisen) und einem Rock-Musical über einen begnadeten Tänzer, das vor 600 Jahren spielt (Inu-Oh)

Preisinformation:

Eintritt frei

Location

Japanisches Kulturinstitut Köln Universitätsstraße 98 50674 Köln
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