FOTO: © NO GO_Hiesl + Kaiser_ Bibiana Jiménez (c) Roland Kaiser
NO GO. Performance im öffentlichen Raum von ANGIE HIESL + ROLAND KAISER
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Grenzen sind das Thema unserer Zeit. Ob es um Außengrenzen, um das Verhältnis zwischen den Geschlechtern oder um die soziale Grenze zwischen Oben und Unten geht – gesellschaftliche Konfliktlinien wirken zunehmend wie Fronten in einem erbittert geführten Krieg. Diskriminierung, Hassrede und Ausgrenzung als Mittel im Kampf um gesellschaftliche Macht sind Alltag geworden.
NO GO thematisiert als künstlerische Intervention im Stadtraum die Allgegenwart und die verletzende Wirkung diskriminierender und ausgrenzender Praktiken. Dafür steht als zentrales Element, mit dem die Performer*innen agieren, der Zaun. Mit diesem eben einfachen wie wirkungsvollen Mittel zeigt NO GO, dass Diskriminierung wehtut, egal welches Gesicht sie trägt. NO GO zeigt aber auch, dass man sich wehren kann. Opfer sein ist kein Schicksal!
Der Ottoplatz ist ein Transitort und als solcher geprägt von Anonymität und Vereinzelung. Vom Tiefbahnsteig des benachbarten Deutzer Bahnhofs nahmen zudem die Deportationen von jüdischen Menschen, Sinti und Roma aus dem Rheinland ihren Ausgang. NO GO interveniert bewusst an dieser Stelle im Stadtraum und setzt ein Zeichen gegen gesellschaftliche Trennung, gegen Ausgrenzung, gegen jede Diskriminierung.
🔶 Performer*innen: Cilai Herrmann, Mojtaba Izadizad, Bibiana Jiménez, Matthias Weiland
🔶 Konzept und Realisation: ANGIE HIESL + ROLAND KAISER, Dramaturgische Mitarbeit: Lothar Kittstein, Text: Ensemble + Lothar Kittstein, Kostüme: Rupert Franzen, Assistenz: Rosa Heidemann, Künstlerisches Vermittlungsformat: Uta Püttmann, Projektmanagement: Christa Morgenrath, Finanzen: Sabine Klement, Pressearbeit: neurohr & andrä GbR, Dokumentation Film: Michael Maurissens, Dokumentation Foto: Roland Kaiser, Grafische Gestaltung: Steffen Missmahl
🙏 Unser besonderer Dank gilt:
Reinhard Bergmann, Suse Beschorner + Dominikus Moos (CCCC Köln), Matthias Maubach (Amt für öffentliche Ordnung), Nadine Kiala (Kunsthafen Köln), Andreas Schmitz, Ruth und Waltraut Hiesl, Alexandra Schlattmann + Antonia Gottesleben (HGK Köln), Vivien Musweiler + Judith Niggehoff + die jungen Theatermachenden des Theater Marabu und Schauspiel Köln, Claudia Bleier (Kölner Kulturpaten e.V.).
🔶 Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW.
🔶 Mit freundlicher Unterstützung durch: CCCC, Kölner Kulturpaten e.V.
Location
Weitere Termine
16.
Juli
18:00
Köln
Ottoplatz Köln (vor dem Bahnhof Köln Messe/Deutz)
Eintritt frei
17.
Juli
18:00
Köln
Ottoplatz Köln (vor dem Bahnhof Köln Messe/Deutz)
Eintritt frei
06.
August
18:00
Köln
Ottoplatz Köln (vor dem Bahnhof Köln Messe/Deutz)
Eintritt frei
07.
August
18:00
Köln
Ottoplatz Köln (vor dem Bahnhof Köln Messe/Deutz)
Eintritt frei
08.
August
18:00
Köln
Ottoplatz Köln (vor dem Bahnhof Köln Messe/Deutz)
Eintritt frei
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