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Nordische Literaturtage 2023
FOTO: © Literaturhaus Hamburg

Nordische Literaturtage 2023

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Bei den Nordischen Literaturtagen präsentieren wir außerordentliche Autor*innen aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden, die Sie live erleben sollten. Noch stärker als bisher setzen wir dabei aufs Gespräch – bei unterschiedlichen Konstellationen auf der Bühne und in der Originalsprache mit deutscher Übersetzung.

Kritische Blicke auf die oft idealisiert dargestellten nordeuropäischen Gesellschaften finden hier ebenso ihren Platz wie Mystisches. Zum Teil ironische Beschäftigungen mit Klischees und Traditionen – oder aber das Nachdenken über Erinnerung oder über Selbstermächtigung sind weitere Themen. Freuen Sie sich mit uns auf zahlreiche Facetten nordischer Literatur.

Es sind Bücher aus diesem und dem vergangenen Jahr vertreten, die uns allesamt vollkommen eingenommen haben und die unbedingt in Hamburg vorgestellt werden müssen. Kleine, unabhängige Verlage stehen genauso präsent auf dem Programm wie große, lang etablierte. Und selbstverständlich gilt unser Applaus auch den Übersetzerinnen und Übersetzern, ohne die das alles gar nicht möglich wäre.

Das Programm der vier Festivalabende wird abgerundet durch den Leseclub für Literaturhaus-Mitglieder vorab und »Fokus Schweden« mit Übersetzungsworkshop und Branchentreff.

Weitere Informationen und Programmdetails im Festival-Programmheft und unter literaturhaus-hamburg.de/NLT

Am Eröffnungsabend verbinden wir zwei Generationen nordeuropäischer Literatur. Bei Pirkko Saisio aus Finnland und Luka Holmegaard aus Dänemark sind Selbstbestimmung und Ausbrüche aus Geschlechternormen zentrale Motive ihrer literarisch vielschichtigen Texte.

Am Dienstag begrüßen wir mit Roskva Koritzinsky und Helga Flatland aus Norwegen sowie Johanne Lykke Holm aus Schweden drei Autorinnen zwischen 30 und 40, die zunächst nacheinander ihre Bücher vorstellen. Danach kommen sie miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch – über (feministisches) Schreiben und Lesen.

Am Mittwoch wird vornehmlich Schwedisch gesprochen. Mit ihren noch nicht übersetzten Romanen sind Daniel Gustafsson und Jonas Gren vor Ort. Wie erzählen wir uns unser Dasein? Gedanken dazu sind bei Ia Genberg formuliert. Auch die Finnlandschwedin Monika Fagerholm wirft, wenngleich auf gänzlich andere Art, die Frage auf, wie Sprache unsere Wahrnehmung und Handlungsfähigkeit prägt.

Am Donnerstag reflektieren die Dänin Solvej Balle und die Isländerin Auður Jónsdóttir das Erinnern und Vergessen – mal klug und einfühlsam, mal verstörend und spannend. Zum Abschluss treffen mit Hallgrímur Helgason aus Island und Simone Buchholz aus Hamburg zwei Schreibende voller extravaganter Einfälle und Lust am Skurrilen aufeinander.

Alle Abende versprechen gedankenreiche wie unterhaltsame Gespräche – auf und vor der Bühne.

Location

Literaturhaus Hamburg Schwanenwik 38 22087 Hamburg

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