FOTO: © Hildegard Müller-Brünker
„Nur eine Rose als Stütze!“ Hilde Domin und das deutsche Wort
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Führung
Ihr Leben beschrieb Hilde Domin als eine „Sprachodyssee“, als ein Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Agnesviertel musste die Jüdin emigrieren. Erst lebte sie mehrere Jahre in Italien und floh von dort über Umwege in die Dominikanische Republik.
Durch eine Krise ausgelöst, begann sie zu schreiben: „Da stand ich auf und ging heim, in das Wort (…). Das Wort aber war das deutsche Wort.“ Dem neuen Heimatland entlehnte die Aotorin den Künstlernamen Domin. 1959 erschien ihr erster Gedichtband „Nur eine Rose als Stütze“. Ihre Dichtung ist scheinbar schlicht, tatsächlich aber engagiert und hintergründig.
Gästeführerin: Hildegard Müller-Brünker
Treffpunkt: Riehler Straße 23
Preisinformation:
Anmeldung auch möglich unter fuehrungen@frauengeschichtsverein.de
Location