Was sind ökologische Netzwerke und welche Bedeutung haben sie für eine ethische Zukunft? Und (wie) können wir uns als Teil ökologischer Netzwerke verstehen? Am Beispiel des Seegrases (Zostera marina) setzt ihr euch ganz praktisch mit diesem Thema auseinander.
Durch haptische Erkundungen und handwerkliche (historische und moderne) Techniken wie Weben, Flechten und Pressen erfahrt ihr nicht nur etwas über die Materialität des Seegrases, sondern auch über die zugrundeliegenden Zusammenhänge unserer Ökosysteme.
Welche Rolle kann Seegras spielen – für die Natur wie auch für den Meeresanbau der Zukunft? Für lokale Produktionen, Architektur und moderne Nachhaltigkeit?
In unserer Workshopreihe „Ideenlabor für die Zukunft der Landwirtschaft“ mit dem Berlin Open Lab (BOL) könnt ihr mit uns Ideen für die Zukunft der Landwirtschaft sammeln! Taucht ein in die Welt der Designforschung und erkundet, wie alte und neue Methoden dazu beitragen können, Landwirtschaft und Landnutzung nachhaltiger zu gestalten. Gemeinsam mit jungen Forscher*innen des Berlin Open Lab lernt ihr, wie Donuts mithilfe von KI nachhaltiger werden oder stellt aus Urin Dünger her. Ihr überführt alte Salzgewinnungstechniken mit 3D-Druck in die Gegenwart, erforscht das Konzept eines Allmende-Walds und entwickelt smarte Warnsysteme für den Wald. Beim Experimentieren mit Seegras entdeckt ihr ein Ökosystem zwischen Meeresanbau, Forschung und Handwerk. Hier erfahrt ihr mehr zur Workshopreihe.
Das Berlin Open Lab (BOL) der UdK Berlin bringt Forschende und Ideen aus verschiedenen Bereichen zusammen, um neue Formen des Designs zu ermöglichen. Das Berlin Open Lab ist ein experimenteller Raum für transdisziplinäre Forschungsprojekte an der Schnittßstelle von Technologie, Gesellschaft und Kunst.
Louis Bindernagel ist ein Designer, der Verbindungen zwischen Menschen, Materialien und Umgebungen schafft. In griechischen Flüchtlingslagern verwandelte er Plastikabfälle in nützliche Objekte – stets in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft. Als Projektmanager in Berlin erlebte er, wie partizipatives Design öffentliche Räume neu beleben und Menschen wieder miteinander verbinden kann. Diese Erfahrungen prägen seinen systemischen, interdisziplinären Ansatz, der ökologische, kulturelle und materielle Aspekte vereint.
Zukunft ist für alle da! Das Futurium möchte für alle Menschen zugänglich sein. Wenn es eurerseits weitere Zugangsbedürfnisse gibt, teilt sie uns gern mit. Wir versuchen, sie zu erfüllen: info@futurium.de
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