Lernen Sie zwei völlig verschiedene Ansätze zum Nachdenken über Zukünfte in der Landwirtschaft kennen. Mithilfe der am Fraunhofer ISI entwickelten Future Cubes tauchen wir spielerisch in die Herausforderungen rund um den professionellen Anbau von Äpfeln ein. Anschließend entwickeln wir gemeinsame Ausschnitte spekulativer Zukünfte für die Landwirtschaft. Dazu nutzen wir Artefakte einer Gesellschaft, die es (noch) nicht gibt und nähern uns schrittweise unseren Vorstellungen.
Wie sieht eigentlich die Zukunft aus? Eine Frage auf die es unendlich viele Antworten gibt – und die Antwort, die den Nagel auf den Kopf trifft, wird es sehr wahrscheinlich nicht geben. Denn die Zukunft gibt es noch nicht und sie ist nicht vorherbestimmt. Warum dann überhaupt darüber nachdenken? Die Spekulation und der Austausch über die Welt von morgen hilft uns dabei Vorstellungen zu entwickeln. So können wir proaktive Entscheidungen treffen, kommende Chancen nutzen und Lösungen für Probleme finden, die wir noch nicht haben. Unser Wissen aus der Gegenwart und unsere Vorstellungskraft sind wichtige Quellen für die Spekulation über die Zukunft.
Im Workshop nutzen wir zwei unterschiedliche Ansätze, um ins Nachdenken über das Zukünftige zu kommen. Die Future Cubes helfen uns, in kurzweiligen Diskussionen die Herausforderung der Landwirtschaft ein Stück besser zu verstehen. Darauf aufbauend nutzen wir spekulative Artefakte einer fiktiven Landwirtschaft, um uns Stück für Stück Zukunftsvorstellungen zu nähern und darüber mit anderen Teilnehmenden in den Austausch zu kommen. Welche Funktion haben die Objekte? Aus welchem Material sind sie? Wie sind sie im Alltag eingebettet?
Zu unseren Projektwebsites geht es hier: Speculative Futures.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Die Future Cubes wurden für das Forschungsprojekt MIRO (Mitteldeutsche Innovationsregion Obstbau) entwickelt.
Das Projekt »Speculative Futures« wurde über das Rahmenprogramm des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« gefördert.
Das Projekt »MIRO« wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gefördert.
Ina Baier ist Wissenschaftlerin der Gruppe Futures and Innovation am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Leipzig.
Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Anwendung und Weiterentwicklung von Methoden der Vorausschau. In ihren
aktuellen Projekten beschäftigt sie sich mit Horizon Scannings, Spekulativem Design und der Verwendung Generativer KI im Kontext wissenschaftlicher Arbeit.
Mit einem Hintergrund in Linguistik und Zukunftsforschung gestaltete sie vor ihrer Zeit bei Fraunhofer die sprachliche Mensch-Maschine-Schnittstelle.
Dr. Valentin Knitsch studierte in Dresden, Leipzig und Berlin Philosophie, Politikwissenschaft und Soziologie. In seiner Arbeit am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) verbindet er seine Erfahrungen in der Zukunftsforschung und im Wissenstransfer zur Entwicklung zielgruppengerechter und bedarfsorientierter Prozesse. Dabei liegt ein aktueller Arbeitsschwerpunkt in der Ausgestaltung von Zukünften für den Wein- und Obstbau in Mitteldeutschland. In den Projekten EXPRESS und MIRO unterstützt er Landwirte dabei, sich mutig und proaktiv mit mittel- und langfristigen Unwägbarkeiten in ihren Betrieben und ihrer Branche auseinanderzusetzen.
(Die Teilnahme von Personen unter 16 Jahren ist nur in Begleitung von Erziehungsberechtigten möglich.)
Zukunft ist für alle da! Das Futurium möchte für alle Menschen zugänglich sein. Wenn es eurerseits weitere Zugangsbedürfnisse gibt, teilt sie uns gern mit. Wir versuchen, sie zu erfüllen: info@futurium.de
Hier findet ihr alle Informationen zur Barrierefreiheit: https://futurium.de/de/barrierefreiheit
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