Das dritte OpenFire Festival lädt die Jugend der Region wieder zum feiern ein - umsonst & draußen im Reutlinger echaz.Hafen! Beim letzten Mal wurde die Gästezahl verdoppelt, schaffen wir das nochmal? Du zählst - sag deinen Leuten Bescheid, folge dem OpenFire und teile die Beiträge.
Dieses Jahr mit:
TBA (Veröffentlichung am 12. Juni!): Ein mega Headliner wartet auf euch!
Verraten dürfen wir noch nicht viel aber: Kämpfe, Liebe und der Weltuntergang bekommen ein raues Liedermacher-Pop-Gewand. Bleibt gespannt und checkt unsere Kanäle.
Lara Hulo: Indie-Leichtigkeit mit klarer Kante, Melancholie und Humor. Lara bringt lodernden Queer-Feminismus auf die Bühne - ob diese danach noch steht bleibt unklar.
Spätestens seit den viralen Hits „Berliner Luft”, „Side B*tch“& „Für Änni” steht Lara Hulo vor allem für eines: kompromisslose Authentizität. Und für eine Künstlerin, die ganz genau weiß, was sie will. Und Lara will viel mehr als nur einen viralen Hit. Sie will nicht weniger als die deutschsprachige Indie-Szene aufmischen. Ihre Songs sind der Beweis, dass Lara noch viel zu zeigen hat - auf inhaltlicher und auch auf musikalischer Ebene. Geboren in Schleswig hat Lara nun in Berlin ihr Zuhause gefunden. Die Indie-Künstlerin zieht ihre Hörer:innen mit ihrer einmaligen, kratzigen Stimme in den Bann, die an die großartigen Zeiten von Nina Hagen oder Hildegard Knef erinnert. Ihre Texte erzählen aus ihrem Leben als queere junge Frau und handeln von den Themen, die uns alle antreiben: Vom Suchen, Finden, Festhalten und Verlieren der Liebe. Verpackt mal als leise Ballade, mal als selbstbewusstes musikalisches Statement. Dass ihre Songs nichts von ihrer Indie-Leichtigkeit einbüßen, liegt an der charismatischen Art der Künstlerin und ihrem Talent, Melancholie und Humor koexistieren zu lassen. Die erfrischende Unangepasstheit hat Lara sicher auch ihren Erfahrungen aus über 10 Jahren Straßenmusik zu verdanken. Live zeigt sie ihr absolut authentisches Ich; sie ist auf der Bühne laut, kraftvoll und zugleich zerbrechlich. Das begeistert auch ihr Publikum. Nach ausverkauften ersten Solo-Touren auch bei uns!
Juno030: Rappt mit einer Klarheit, die selten ist. Aufgewachsen in Berlin Neukölln, erzählt sie von Psyche, Selbstfindung und gesellschaftlichen Brüchen.
Zwischen Melancholie und Hoffnung auf die Zukunft, zwischen ehrlichem Rap und melodiösen, fast schon poppigen Hooks – irgendwo dazwischen findet sich die Rapperin Juno030. In ihren Songs spricht Juno030 vom Aufwachsen in Berlin, durchgemachten Nächten, aber auch von den Problemen, die damit einherkamen. Wenig Cash, Depressionen und das Gefühl verloren und ohne Orientierung zu sein. Es beginnt wie es beginnen musste: Als Aggro Berlin und Royal Bunker um die Jahrtausendwende Deutschrap einen neuen Anstrich verpassen, wird Juno030 in Kreuzberg geboren. Aufgewachsen mit der jungen Rap-Generation zwischen Bordstein und Skyline, sind es zunächst Gedichte, dann Rap-Formate im Netz wie VBT, die Juno inspirieren. Erste Songtexte und Beats verwandelt sie schon zu Tracks, da drückt sie noch die Schulbank und struggled mit dem Erwachsenwerden. Doch die Zeit ist auf ihrer Seite. Der Aufstieg der Socials, die Etablierung großer Streaminganbieter schaffen einen Raum, in dem sie mit selbstgedrehten Musikvideos zu Tracks Marke „Stoned oder so“ und „Rede Nicht“ ein Publikum erreicht, dem es geht wie ihr. Übersättigt vom Firlefanz verkorkster Medien-Hypes, entfremdet von absurd romantisierten Vorstellungen des urbanen Lebens bringt die Rapperin mit der EP „Sirenen“ (2024) und Gegenwartsbeobachtungen wie „Teppich“ oder der aktuellen Single „Schwebebahn“ die Authentizität zurück in deutschsprachige Rapmusik. Dabei hat sie es nicht nötig den grellen Kiezkitsch der 2000er in krass sexualisierter Form neu aufzuwärmen und bringt stattdessen roh, authentisch, ungeschminkt das Gefühl eines Lebens im Status Quo zum Ausdruck.
WEITER UNTEN!
Preisinformation:
Eintritt frei!