Ein radikales Theaterstück über Genie, Absturz und Alkohol
»Ich durfte am Tisch der Götter sitzen« – ein Zitat von Oskar Werner, dem Theater- und Filmschauspieler mit der magischen Stimme. Zu Lebzeiten vergöttert von vielen, berühmt geworden durch den Film Jules et Jim, in dem er ein neues, differenziertes Männerbild geprägt hat. Aber: Wie viel Gott verträgt ein einzelner Mensch, ohne daran zu zerbrechen? Und: Wer waren diese Götter, an deren Tafel Werner gesessen ist? Eine Tafel, an der sich der hochsensible Künstler schließlich vor den Augen seines Publikums zu Tode getrunken hat.
Im Leben wie im Spiel war Oskar Werner exzessiv und kompromisslos. Bernhard Dechant,
Sophie Resch und Stefan Sterzinger folgen dieser Maxime, um Mythos und Realität und die
Wechselwirkung von Genialität, Sucht und Sensationslust genauer zu untersuchen.
Eine Hommage an den Künstler Oskar Werner entgleist zur erbarmungslosen Auseinandersetzung über den Umgang der österreichischen Gesellschaft mit der Volksdroge Alkohol.
Wollen wir an Oskar Werners »Tisch der Götter« sitzen oder darunter liegen?
»Im Scheitern liegt die größte Wahrheit und nur die Liebe zur Wahrheit schafft Wunder«.
Der Abend scheitert, doch das Glas bleibt halbvoll.
Team
Schauspiel, Konzept und Text: Bernhard Dechant Regie & Dramaturgie: Sophie Resch Live-Musik: Stefan Sterzinge
Preisinformation:
VVK: 9, - Euro ermäßigt / 18,- Euro normal AK: 9, - Euro ermäßigt / 18,- Euro normal Kostenfrei: Unter Vorlage der thoska bekommen Studierende der FSU und EAH in der Jena Tourist-Information und an der Abendkasse ohne weitere Zuzahlung ihr Kulturticket
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