Wie bewegen uns Dinge, die Teil unseres Alltags sind – Teller, Federn, Tabletts? Und wie bewegen wir sie – und vielleicht auch uns selbst? Nach intensiven Praktika & Recherchen direkt in Ahlener Geschäften lädt Nezaket Ekici nun zu drei Performances ein, die aus diesen Begegnungen entstanden sind: lebendige Kunst – mitten in der Stadt!
11–12 Uhr | Porzellanhaus Josef Ostermann
Eine Figur, ganz in Weiß, dreht sich wie eine Spieluhr – langsam, stetig, atmend. Während der Kreisbewegung entstehen bemalte Porzellanteller: Kunst im Takt der Rotation. Balance, Kontrolle und Hingabe – und am Ende bleiben Spuren zurück: Farbe als Erinnerung.
12–13 Uhr | Betten Gahrmann
Was geschieht im Inneren eines Bettes? Was bleibt verborgen – und was trägt uns jede Nacht? Zwischen Federn und Stoff wird der Körper selbst zum Material. Ein Ein- und Ausatmen von Mensch und Objekt: Wo endet der Körper? Wo beginnt die Hülle?
13–14 Uhr | Restaurant Steinofen
Roter Teppich, volle Tabletts, schwere Lasten, schnelle Abläufe: Ekici macht sichtbar, was wir im Restaurant meist übersehen – die Präzision und Kraft hinter jedem Teller.
Gesamtdauer: ca. 2–3 Stunden
Treffpunkt: Erste Station (Porzellanhaus Josef Ostermann)
Diese Performance ist Teil der Stadtbesetzung, eine Initiative in Kooperation mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh.
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