Gegründet von Mitgliedern der Berliner und Wiener Philharmoniker, spielen die Philharmonix alles, worauf sie schon immer Lust hatten. Ihr Markenzeichen: brillante Arrangements, unvergleichliche Virtuosität und vor allem ungebremste Lust am gemeinsamen Musizieren, die in Sekundenschnelle auf das Publikum überspringt. Das stilistische Mischungsverhältnis setzt sich dabei nach neuesten Hochrechnungen aus 30 % Klassik, 20 % Jazz, je 15 % Folk, Pop und Latin sowie 5 % aus anderen Genres zusammen. Nicht alles ist also klassische Musik. Aber alles hat musikalische Klasse. In ihren brillanten Neufassungen gewinnen sie allen Kompositionen noch nie gehörte, originelle Seiten ab – und fügen gekonnt zusammen, was sonst nicht zusammengehört.
In Johann Strauss’ Ouvertüre zu »Die Fledermaus« schleicht sich schon nach wenigen Takten »Der dritte Mann« ein. »Der Elefant« aus Camille Saint-Saëns’ »Karneval der Tiere« trifft auf seinen Artgenossen aus Henry Mancinis »Baby Elephant Walk«. Und über Bachs C-Dur-Präludium erstrahlt plötzlich die »Bohemian Rhapsody« von Queen. Ob die Philharmonix nun Popsong oder Wienerlied bearbeiten, Prokofiew oder Tschaikowsky, Gershwin oder Piazzolla: Kurzweiliger, unterhaltsamer und cleverer kann Klassik nicht sein. Ihr Anspruch: »Der Kopf muss sich freuen, das Herz jubeln und das Bein zucken.«