Der Soziologe Andreas Reckwitz beschreibt in seinem Buch „Verlust. Ein Grundproblem der Moderne“ die gesellschaftlichen Verlusterfahrungen
vor dem Hintergrund des modernen Fortschrittdenkens. Angesichts der zunehmenden Erfahrungen von Krisen und Konflikten verliert das Fortschrittsnarrativ der Moderne an Kraft. Tatsächlich war die Moderne, so Reckwitz, schon immer eine „fragile Konstruktion“, welche die Angst in sich trug. Damit verbunden sind drei Szenarien, wohin die „Verlustaffinität“ führen kann, wovon zumindest eine Möglichkeit hoffnungsvoll erscheint.
An diesem Abend diskutieren wir vor dem Hintergrund unserer eigenen gesellschaftlichen Verlusterfahrungen die zentralen Aspekte des Werkes von Reckwitz.
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