Plattenbau + Dora Flob

Das sagt der/die Veranstalter:in:
Plattenbau ist ein international besetztes Berliner Quartett, das Elemente aus Post-Punk, Noise-Rock und Wave zu einem dunklen, intensiven Gebräu verschmelzen lässt. Plattenbaus Sound kombiniert mechanisch klingendes Schlagzeug, goth angehauchte Basslinien, mystische Gitarren und paranoid klagende Synths zu einer Mischung, die an den Soundtrack eines 90s Horrorfilms erinnert. Zusammengehalten wird das Ganze von intimen, tiefen und düsteren Vocals. Das Ergebnis ist eine Soundwelt die zugleich chaotisch und sorgfältig komponiert wirkt – ganz im Sinne ihres Mottos: „Tight, loose and evil“.

Die Band wurde 2011 gegründet, inspiriert von der brutalistischen Architektur der postsowjetischen Landschaft Ost-Berlins. Als fester Bestandteil der Berliner Underground-Szene entwickelte sich die Band im Laufe der Jahre sowohl persönlich als auch in ihrem Sound weiter, bis sie ihre heutige Besetzung fand: Lewis Lloyd (Gesang/Synth), Sally Brown (Bass/Gesang), Brandon Walsh (Schlagzeug) und Jesper Munk (Gitarre/Synth). Seit 2021 veröffentlichten sie bei Oliver Ackermann’s (A Place To Bury Strangers / Death By Audio) New Yorker Plattenfirma Dedstrange ihre zweiten und dritten Studioalben „Shape / Shifting“ (2022) und „Net Prophet“ (2023), die sie auf ausgedehnten Tourneen durch Europa und den USA präsentierten – darunter auch Auftritte beim SXSW und dem New Colossus Festival in New York, inklusive dem Abschlusskonzert im Bowery Ballroom mit A Place To Bury Strangers. „Held In A Curse“, veröffentlicht im September 2024, war die erste in einer Reihe neuer Singles, die noch tiefer in ihr paranoides Cyber-Universum eintauchen. Darauf folgte der bannerhissende Song „Revenge Body“ und zuletzt die aktuellen Single „Progress“ mit Gastvocals von Carmen von Berlins Kult-Darkwave-Trio Die Anstalt. Diese erschien als limitierte Split-7" -Vinyl, begleitet von einer Mini-Tour und Musikvideos beider Bands. Für den Herbst sind weitere Single- und Videoveröffentlichungen sowie Kollaborationen aus dem Berliner Underground und darüber hinaus geplant.

Support: Dora Flob
"Rückzug für den Umbruch, Umzug für das nächste Kapitel: Was als dreiköpfiges Bandprojekt begann, ist zu einem Soloprojekt geworden, das jede*n aufhorchen lassen wird, der sich gerne in die Wärme kalter Synthesizer legt. Mit elektronischem Minimalismus sucht Dora Flob nach der Verbindung zwischen dem kleinen Persönlichen und dem großen Ganzen und findet: Weltschmerz, in tanzbar.

Hinter den selbstproduzierten Songs von Dora Flob steckt Max Hoffmann, der in seiner Musik Fragen hinterherspürt, die ganz und gar zeitlos sind, auch wenn seine Synthesizer Assoziationen an die frühen 80er wecken. Der zuweilen düstere Glamour von Dora Flob ist ein melancholischer. Tanzbar ja, aber dabei stets die Augen auf den Boden gerichtet. Nicht nur in dieser Hinsicht braucht man hier keine 80er-Nostalgie-Party erwarten. Zum klassischen Synthiesound gesellen sich Coldwave-Vibes und Art-Pop-Gestik. Musik, die das Potenzial zur großen Geste hat, sich im Zweifelsfall aber für den eleganteren Weg entscheidet."

Location

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