Migration bedeutet »längerfristige Verlagerung des Lebensmittelpunktes«. Seit Anbeginn prägt Migration das menschliche Zusammenleben – sie eröffnet Räume für Begegnung, Austausch und Veränderung. Im Laufe der Jahrhunderte hat sie bedeutende kulturelle und evolutionäre Entwicklungen begünstigt. Vier Vorträge aus den Bereichen Arbeit, Kunst und Biologie beleuchten, welche Chancen und Potenziale in Migrationsprozessen liegen.
15–15:30 Uhr: Kommen, Gehen, Bleiben – Migration vielgestaltig, polyphon
Prof. Bettina Severin-Barboutie (Professorin für Neuere Geschichte, Universität Clermont Auvergne)
15:30–16 Uhr: Migrantische Selbstorganisation als Ausgangspunkt musealer Konzeptbildung oder: wie Museum Selma wird, was DOMiD ist
Lina Falivena (Kuratorin Museum Selma, Museum der Migration, Köln) und Elisabeth Ramm (Atelier Brückner, Stuttgart)
16–16:30 Uhr: Literatur zur Einwanderung ins Nachkriegsdeutschland
Dr. Maha El Hissy (freie Autorin, Literaturwissenschaftlerin, Kuratorin)
16:30–17 Uhr: Botanische Weltenwanderer: Migration der Kulturpflanzen
Dr. Robert Gliniars (Kustos der Gärten Universität Hohenheim)
Im Anschluss offene Diskussionsrunde mit allen Referent:innen
Moderation: Dr. Eva-Marina Froitzheim (Kuratorin Kunstmuseum Stuttgart)
Der Eintritt ist frei.
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