Polen 1917, 48 min. Ihre Karriere begann in Polen, bevor sie in Deutschland zum Stummfilmstar wurde, die Liebe sie nach Frankreich zog und sie in Amerika eine Liebesromanze mit Charlie Chaplin verband: Pola Negri spielt in Bestia, der im 1. Weltkrieg in dem unter deutscher Militärherrschaft stehenden Warschau entstand, die Hauptrolle. Es ist auch der Anfang ihrer Karriere: ein Melodram, in dem sich das Leben der Oberschicht und des Gaunermilieus vermischen. Am 5. Januar 1917 kam Bestia zur Uraufführung. Es ist der einzige polnische Negri-Film, der heute noch existiert und der letzte russisch-polnische Film der Künstlerin, ehe sie 1917 nach Deutschland ging. Regisseur Aleksander Hertz (1879–1928) kommt bezüglich der Filmgeschichte Polens eine überragende Bedeutung zu: Noch während der Zarenherrschaft besaß er die bedeutendste Produktionsfirma in Warschau, die Sfinks. Die Pianistin, Komponistin und Improvisationskünstlerin Marie-Luise Bolte macht dieses Stummfilmmeisterwerk für uns hörbar.
Veranstaltung von arabesques - Deutsch-Französisches Kulturfestival in Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Zentrum für Filmforschung e.V. Wir danken der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit für die Förderung.
Preisinformation:
12 Euro Normalpreis / 8 Euro für Mitglieder der Kinemathek Hamburg e.V.
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