FOTO: © Roman Hagenbrock

PORT NOO „Standing On The Moon“ Releaseshow + Hanna Fearns

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Port Noo  „Standing On The Moon“ Releaseshow
(Album VÖ: 5.6.2026)

+ Hanna Fearns

 

Girl on the moon

Im Herbst 2024 war die Sehnsucht für Hannah Permanetter endgültig zu groß. Die Sehnsucht, endlich wieder Musik zu machen, nachdem sie die letzten sieben Jahre für ihre Kinder da gewesen war und in Berlin ein Kultur-Café aufgebaut hatte. Wenn man bereits mit 13 Jahren eine erste All-Girl-Alternative-Pop Band, Angel's Delight, gegründet hatte (damals noch in München) und seitdem als Musikerin aktiv war, ist es nicht so einfach, die Ur-Leidenschaft zu ignorieren. Unter anderem mit der Indiefolk-Pop Band „Dear Henry Bliss“ hatte sie es sogar zu Konzerten in New York City gebracht, wurde dann 2014 mit ihrem Neuanfang als Solokünstlerin, das bedeutet nämlich Port Noo, von der Süddeutschen als „eine der besten Singer-Songwriterinnen, die München hervorbrachte“ bezeichnet. Es war Zeit, den Faden wieder aufzunehmen, DIY zu buchstabieren, sich ein Homerecording-Studio einzurichten, sich in so Dinge wie Webseitengestaltung einzufuchsen und neue Songs zu schreiben, zu produzieren. Die ersten sechs erscheinen im Sommer als EP Standing On The Moon.

 

Port Noo ist jedoch nicht nur ein sinnbildlicher neuer Hafen, sondern auch ein Ort, an dem Hannah Permanetter ihrem höllischen Spaß am Mixen von Einflüssen unterschiedlichster Genres und Äras frönen kann. So spielt sie in einem Moment die Akustikgitarre wie Joni Mitchell, im nächsten die E-Gitarre wie Kim Deal, setzt die Backing Vocals wie Aretha Franklin oder die Beach Boys und vergreift sich an einem Synth-Bass wie ihre Held*Innen der späten Neunziger Jahre Portishead, Gomez und Beck. All das, gemischt mit Permanetters melancholischer Stimme, dem Faible für Pop-Melodien und den selbst- und zeitkritischen Texten, schmiegt sich einem erst wärmend und nachdenklich an die Schulter, um einem im nächsten Moment ein überraschtes Lächeln auf die Lippen zu kitzeln.

 

Bei genauerer Betrachtung ist Port Noo jedoch nicht per se ein Soloprojekt. Schon auf dem ersten Album In The Middle Of Everything aus dem Jahre 2017 zeigte sich Permanetters Talent gute Leute für ihre Musik zu finden. Auf dem von Paul Pilot produzierten Album hört man so namhafte Musiker wie Tom Osander (Damien Rice), Brian Crosby (BellX1), Ben Castle (Duke Special, Jamie Cullum, Radiohead) oder Francesco Wilking (Die Höchste Eisenbahn). Und auch für die neuen Lieder zeigte sie auf der Suche nach gleichgesinnten Mitstreiterinnen ein gutes Händchen. Die Schauspielerinnen Rebecca Motzel und Paula Leitner stiegen als Background-Sängerinnen ein, die ehemalige Lemonbabies Bassistin Barbara Mayer beendete hier nach 20 Jahren ihren Musikerinnen-Dornröschenschlaf und auch die neu nach Berlin gezogene Schlagzeug-Influencerin Martina Barakoska konnte der feinen Melancholie der Port Noo Songs nicht widerstehen.

 

Port Noo

Hannah Permanetter gründete bereits 1991, mit 13 Jahren, ihre erste All-Girl-Alternative-Pop Band „Angel's Delight“ in München, und ist seitdem als Musikerin aktiv. Unter anderem mit der Indiefolk-Pop Band „Dear Henry Bliss“, die zwischen 2002 und 2013 zahlreiche Konzerte und Festivals in Europa, und 2011 sogar in New York City spielte und insgesamt drei Alben veröffentlichte. 2014, nach dem Umzug nach Berlin, folgte Hannahs Soloprojekt Port Noo, neben Projekten wie die Songwriterinnen-Supergroup „The Stewardesses“ mit u.a. der Hamburger Künstlerin und Labelbetreiberin Catharina Boutari, und der Elektro-Indie-Artpop Band „Guidebooks“ mit dem irischen Produzenten, Songwriter und Grammy Award Gewinner Paul Pilot. 2017 erschien das von Paul Pilot produzierte Debut Album von Port Noo: In The Middle Of Everything auf dem Berliner Indie Label „Goldrausch Records“.

Location

Salon wellenmaschine Wassertorstraße 62 10969 Berlin

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