Koproduktion mit der Kammerakademie Potsdam
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
„Zanaida“ wurde 1763 im Londoner King’s Theatre uraufgeführt und gehört mit „Orione“ zu zwei Neuheiten, mit denen Johann Christian Bach sein zuvor in Italien begonnenes Opernschaffen erfolgreich fortsetzte. Avantgardist seiner Zeit, verband der jüngste Sohn Joha n Sebastian Bachs – der einzige der Familie, der Opern liebte – Stilelemente von Barock und Klassik. Als Textvorlage diente dem Librettisten Giovanni Gualberto Bottarelli das erste Opernlibretto Pietro Metastasios: „Siface, re di Numidia“.
Die türkische Prinzessin Zanaida reist mit einer Delegation nach Persien, um König Tamasse zu heiraten und den Frieden zwischen den beiden Völkern zu besiegeln. Tamasse jedoch liebt Osira und intrigiert mithilfe seiner Mutter Roselane gegen Zanaida. Ihre Hinrichtung naht.
Das erst 2010 in einer amerikanischen Privatsammlung wiederentdeckte Bühnenwerk entfaltet seine Handlung entlang der Konflikte seiner Figuren, deren Freiheit und Selbstbestimmung im Gemenge von persönlichen Interessen, politischen Machtstrukturen und heroischem Idealismus zerrieben zu werden drohen. Ihre Gefühle um Liebe und Hass spannt Johann Christian Bach in eine hinreißend virtuose wie berückende Musik.
Werkeinführung jeweils eine Stunde vor Beginn im Hotel Brandenburger Tor (außer am 27. Februar)
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