Das sagt der/die Veranstalter:in:
Das alltägliche Dasein von Queers mit Migrations- und Fluchterfahrung ist oft eine Verhandlung, die an mehreren Fronten zugleich geführt wird: zwischen Identität, Status, Zugehörigkeit und Sichtbarkeit. Dieser Workshop rückt diese Verhandlung ins Zentrum und fügt ihr eine weitere Frage hinzu: Was bedeutet es, verbündet zu sein? Verbündetsein wird hier nicht als Titel oder als Bekundung guten Willens verstanden, sondern als eine fortwährende Praxis. Sich des eigenen Privilegs bewusst zu werden, zu erkennen, wann Schweigen eine Entscheidung ist, Forderungen nicht durch die eigene Deutung, sondern mit der Stimme des Gegenübers zu hören — das sind Dinge, die man lernt. Dieser Workshop ist genau der Boden für dieses Lernen.
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Der dreistündige Prozess unter der Leitung von Erdem Zaimoğlu besteht aus einer konzeptuellen Einführung, einem moderationsfreien Begegnungsteil, der für das Teilen von Erfahrungen offen ist, und einer Arbeit an handgemachten Transparenten. Die türkisch- und deutschsprachigen Gruppen gehen einen Teil des Prozesses parallel, einen anderen Teil gemeinsam. Eine gemeinsame Playlist, zu der jede*r Teilnehmende ein Lied beisteuert, begleitet die Arbeit an den Transparenten. Diese Transparente bleiben während des gesamten Festivals im Ballhaus Prinzenallee hängen.
Der Eröffnungsworkshop ist kein Programmpunkt, sondern ein Haltungsvorschlag für das gesamte Festival: Solidarität lässt sich immer und unter allen Umständen organisieren.
Von:
Erdem Zaimoğlu
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Der dreistündige Prozess unter der Leitung von Erdem Zaimoğlu besteht aus einer konzeptuellen Einführung, einem moderationsfreien Begegnungsteil, der für das Teilen von Erfahrungen offen ist, und einer Arbeit an handgemachten Transparenten. Die türkisch- und deutschsprachigen Gruppen gehen einen Teil des Prozesses parallel, einen anderen Teil gemeinsam. Eine gemeinsame Playlist, zu der jede*r Teilnehmende ein Lied beisteuert, begleitet die Arbeit an den Transparenten. Diese Transparente bleiben während des gesamten Festivals im Ballhaus Prinzenallee hängen.
Der Eröffnungsworkshop ist kein Programmpunkt, sondern ein Haltungsvorschlag für das gesamte Festival: Solidarität lässt sich immer und unter allen Umständen organisieren.
Von:
Erdem Zaimoğlu
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