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Über 250 Jahre lang (1603 bis 1868) wirtschaftete Japan fast ausschließlich auf Grundlage von Sonnenenergie und ohne äußere Ressourcenzufuhr. Bei relativ hoher Bevölkerungsdichte gelang es, Waldflächen zu vergrößern und Bodenerträge zu steigern. Gleichzeitig entwickelte sich eine äußerst lebendige Kunst und Kultur. Vieles von dem, was heute als typisch japanisch gilt, hat seinen Ursprung in der akuten Energie­ und Ressourcenkrise: Tatami­Matten, Kimono, Papier­wände, sogar Sushi zeugen von der Notwendigkeit, ressourcenscho­nend und energiesparend zu wirtschaften. Während heutige Debatten zur ökologischen Transformation auch im Kunstbereich oft in Kategori­en des Verzichts und der Askese geführt werden, sehen wir hier span­nende Beispiele ästhetischer und kultureller Innovation. Ausgehend vom historischen Modell der japanischen Edo­Zeit untersuchte das Symposium Denk­ und Gestaltungsräume für unsere Zukunft.
Mit Nicholas Bussmann, Kalte Butter, Azby Brown, Michaela Christ, Fritz Frenkler, Ulrike Herrmann, Daigo Kosakai, Matthias Schmelzer, Yuko Tanaka, Bastian Reiber und Andres Veiel

Das Symposium wird organisiert von Benjamin Foerster Baldenius, Aljoscha Begrich, Christian Tschirner, Makiko Yamaguchi, Elisa Leroy und Keiko Kodaka.
Kartenreservierung über die Akademie der Künste> Ticketshop> Tickettelefon> E-Mail


Location

Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153
10709 Berlin

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