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(Rh)einfach Fest! SONDER:SAMMLUNG:4 | Theresa Hupp: IS IT TOO LATE NOW TO SAY SORRY?
FOTO: © Rixa Schwarz

(Rh)einfach Fest! SONDER:SAMMLUNG:4 | Theresa Hupp: IS IT TOO LATE NOW TO SAY SORRY?

Das sagt der/die Veranstalter:in:

IS IT TOO LATE NOW TO SAY SORRY? – 10 journeys to a place where nothing happens**

SONDER:SAMMLUNG:4 | Theresa Hupp

 

Ein assoziativ konstruierter polyphoner Monolog, angeordnet in einer übersichtlichen Liste aus 10 Punkten. Ein Abend voller Entschuldigungen. Choreographierte Unbeholfenheit & ASMR. Willkommen. Sorry.

¯\_(ツ)_/¯

 

Die Fähigkeit, uns entschuldigen zu können, ist ein wichtiger Marker unserer sozialen Kompetenz. Wir begegnen dem Konzept der Entschuldigung spätestens, wenn wir das erste Mal jemanden (extra?) im Sandkasten geschubst haben. Von da an begleitet es uns für den Rest unseres Lebens. Denn es gibt IMMER genug, das entschuldigt werden sollte, und die meisten von uns fallen entweder in die eine oder die andere Kategorie: Sie entschuldigen sich deutlich zu selten oder deutlich zu oft.

Die multimediale Bühnenperformance »IS IT TOO LATE NOW TO SAY SORRY? – 10 journeys to a place where nothing happens**« spannt den Bogen zwischen der obsessiven Apologie der Performenden und dem Bigger Picture der unter Schuld begrabenen Menschheit. Die Performerin erscheint als Trias: Zu sehen ist eine Frau live auf der Bühne, ihre Stimme kommt aus dem Off und über Videoaufnahmen lässt sich eine öffentliche Persona beobachten. Die diversen Inkarnationen tanzen, sprechen, dozieren und schämen sich miteinander in 10 Kapiteln.

 

SONDER:SAMMLUNGen sind kollektive Kunstkompanien, initiiert und künstlerisch geleitet von Theresa Hupp. Die jeweils versammelten Künstler*innen kommen aus den Bereichen Tanz, Performance, Physical Theatre, Klangkunst und Musik. SONDER:stücke sind spartenübergreifend angelegt und bewegen sich in den Bereichen Performance, Musik- und Tanztheater.

 

Durch die Reflexion performativer Verhaltensmuster in spezifischen Alltagssituationen untersuchen die SAMMLUNGEN gängige gesellschaftliche Regeln, Vereinbarungen und Ideen, die wir erleben. In ihrer Demontage manifestieren wir ihre Fragwürdigkeiten oder schlagen andere Perspektiven vor.

So spielt MINT CONDITION mit der Absurdität, die den Wert des Geldes umgibt, TO THOSE WHO WAIT ist ein Statement gegen Überproduktivität und IS IT TOO LATE NOW TO SAY SORRY? hinterfragt den Nutzen der Entschuldigung.

 

Kreation, Performance, Skript, Graphikdesign, Bühne, Kostüm, Video, Produktionsleitung, technische Hilfskraft, Schlepp Theresa Hupp

Outside Eyes Gwendolin Lamping, Stefanie Schwimmbeck, Will Saunders

Licht Jan Wiesbrock

P+Ö neurohr&andrä

Besonderen DANK an Saskia Rudat, Julia Honer und die Autor*innen der unverzeihlichen Dinge

DANKE an Juha Valkeapää, Taito Hoffrén & Maike Lond für den Untertitel**, Cornelius Vogel, Sophia Schach, Leonie Falke, Jenny Nicholson, Contrapoints und Lindsay Ellis

 

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

 

In Kooperation mit Barnes Crossing e.V. und Orangerie Theater Köln.

Location

TanzFaktur Siegburger Straße 233w 50679 Köln
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